Freitag, Mai 20, 2022
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Der spirituelle Führer Teil 3

Hier lesen Sie den ersten Teil über die „spirituellen Führer“ click

Und hier den zweiten Teil über die „spirituellen Führer“ click

Wer jedenfalls denkt, dass man einen großen, begnadeten Meister (wie es etwa Buddha, Mohammad oder Jesus Christus war) finden wird, nur wenn er/sie lange genug sucht, der verkennt die Besonderheit von solchen Ausnahmepersönlichkeiten, die alle Jahrtausende einmal auftreten, dann im Hall der Geschichte eine Stimme behalten.

Die Zeitzeugen solcher spirituellen Führer hatten häufig schwere Situationen zu verarbeiten (etwa die Jünger des Jesus Christus), die für normale Menschen fast übermächtig erscheinen, das Leid von ganzen Generationen getragen, bis heute in Misskredit genommen (Judas).

Einen großen Lehrer zu finden, gar noch im Umfeld, vielleicht noch in der eigenen Stadt, das erscheint als purer Glückstreffer (die besagten sechs Richtigen im Lotto). Hier sollte man doch deutlich kleinere Ansprüche stellen, damit man dann nicht enttäuscht wird.

Wer mit kleineren Wünschen an die Suche nach einem spirituellen Lehrer geht, der sollte sich zuerst nach einer Art von Berater umschauen, wobei hier die Frage ist, ob dieser „Experte“ auf dem richtigen Weg ist, oder nicht. Auf dem Pfad zum eigenen Ich, zur Buddha-Natur, da benötigen wir alle (dann und wann) einen Anstubser, eine kleine Lektion, etwas Hilfestellung. Ein Mensch, der das zu leisten imstande ist, der kann der (oder ein) Führer auf der Reise sein. Wir können von jedem Menschen etwas lernen, die Frage ist aber, ob dieses Wissen unseren Weg bereichert, ob es zielführend für unsere Vorstellungen ist?

Üblicherweise findet die Lehre den Menschen, so war es jedenfalls in meinem Fall. Und so geht es auch bei den spirituellen Führern, sie finden die Suchenden. Eine innere Stimme sagt Ihnen dann, dass hier etwas ist, was es sich zu betrachten lohnt, was einen Widerhall in Ihrem Ich auslöst, eine Reaktion hervorruft.

Aber was ist mit dem Lehrer, der spirituelle Führer, kann man ihm/ihr folgen? Macht er/sie einen Eindruck auf Sie, kommen hier Ahnungen in Ihnen hoch, eine gewisse Intuition, die Ihnen sagt, dass hier etwas ist, was es zu entdecken gilt?

Wer Ihnen jedenfalls schmeichelt, mit Ihren Gefühlen spielt, Sie größer macht als Sie es sind, der will nur Ihr Geld, oder wenigstens andere Vorteile. Ihr Ego lechzt danach zu erfahren, warum gerade Sie etwa Besonderes sind, nur Sie, einzig und ganz alleine Sie, also warum nicht zuhören, die Worte sind doch Balsam für die Seele?

In China stellt das Meister-Schüler-Verhältnis etwas Einzigartiges dar, besonders im Shaolin Tempel China, wo der Meister neben der spirituellen Komponente auch noch der Lehrer der Kampfkünste ist, also dem Praktizierenden richtige Schmerzen beibringen kann. Diese Vorstellung passt dem normalen Mitteleuropäer nicht wirklich, weshalb hier Anpassungen nötig werden.

In den nächsten Tagen lesen Sie hier den letzten Teil über die Suche nach einem „spirituellen Führer“

Der Weg ist das Ziel!

 

Die weise Worte viel und oft im Munde (führen), doch schlaff im Handeln rechten Weg verfehlen, werden nicht Glieder heiliger Gemeinschaft, sind Hirten, die die Rinder andrer zählen

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Erschreckend, daß gewisse Volks(ver)führer die ErdenbürgerInnen durch Massenmedien manipulieren mit Inhalten von „Angst“. Angst kann man nämlich sehr schön transformieren (falls man einen Sündenbock hat) in Aggression: „Diesen „Bösen“ müssen wir angreifen zwecks Rettung der Freiheit, Demokratie und nationalen Werten!“ – tönt es dann von führenden Politikern. Noch erschreckender ist, daß sich eine sehr große Menge ErdenbürgerInnen manipulieren lassen – und im Nachhinein kommt das große Erwachen.
Aber am erschreckendsten ist, wenn die Mehrheit der Bewohner der betroffenen Länder gar keinen Krieg wollen und es leider doch dazu kommt.
Beim Wiederaufbau nach dem Krieg soll das besiegte Land dann „demokratisch“ werden…aua. Es lebe die Demokratie!

Adrian Gabriel Schaller – Philosoph und Lebenskünstler – geboren 1959

Der Kluge hüte sich lästig zu sein, und zumal den Großen, da diese ein sehr beschäftigtes Leben führen, und es schlimmer wäre, einen von ihnen verdrießlich zu machen, als die ganze übrige Welt

Baltasar Gracián y Morales – Spanischer Jesuit, Moralphilosoph und Schriftsteller – 1601 bis 1658

Auf ungerechte Weise sein Wort brechen, sei ein Frevel; aber den Feind hinters Licht führen, sei nicht nur recht und ruhmvoll, sondern auch lustig und vorteilhaft.

Agesilaos II. – König von Sparta – um 444 bis um 360 vor dem Jahr Null

Im Strömen der Liebe, in der Verehrung der Demut stellt sich die Frage der Dauer überhaupt nicht. Kein inspirierter Mensch fragt je danach oder läßt sich herab, Beweise zu führen

Ralph Waldo Emerson – US-amerikanischer Geistlicher, Philosoph und Schriftsteller – 1803 bis 1882

Erzeige den Alten viel Ehre und wenn du mit ihnen im Gespräch bist, so führe keine närrischen Reden, das heißt, sprich nicht alles aus, was dir in den Kopf kommt

Unsur al-Maali Kai-Kawus ibn Iskandar ibn Qabus – Persischer Fürst aus der Dynastie der Ziyariden – ca. 1021 bis 1087

 

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3.) Die WebseiteShaolin-Rainer„, auch als App erhältlich, Apple und Android.

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