Vita

Vita Shi Heng Jin – Rainer Deyhle

Ich wurde am 3. März 1964 in Stuttgart/ Deutschland als Kind von Rolf und Roswitha Deyhle geboren, meine Eltern gaben mir den Namen Rainer.

Roswitha, Rolf und Rainer Deyhle 1975
 
Meine Kindheit verbrachte ich in meiner Heimatstadt Stuttgart, wo ich sowohl die Grundschule als auch das Gymnasium bis zum Alter von 15 Jahren besuchte. Als sich die Wege meiner Eltern trennten, besuchte ich verschiedene Internate (Schule Schloß Salem/ Deutschland und Institut auf dem Rosenberg/ Schweiz). 
 
Nach meinem Abitur war ich einige Jahre für (und mit) meinem Vater Rolf Deyhle tätig, der zu seiner Zeit ein bedeutender deutscher Unternehmer war. 
 
Bereits als Kind schaute ich sehr gerne die Filme von Bruce Lee, und besonders Filme über den Shaolin Tempel hatten es mir angetan. Ich liebte (und liebe) fremde Welten und andere Kultur; deshalb hat es mich immer wieder in die weite Welt gezogen. 
 
Prägend für meine Lebensgeschichte war, dass ich im Jahr 1989 meinen ganzen Mut zusammenbrachte, um in den Shaolin Tempel China zu reisen, „an der Quelle“ wollte ich das weltbekannte Kung Fu erlernen. Zu dieser Zeit war China ein recht unbekanntes Land, Navigationssysteme gab es noch nicht, die Anreise über Hong Kong war damals ein großes Abendteuer. 

Es war mein Karma im Kloster dann meinem Meister Shi Yan Zi zu begegnen (einem Mönch der 34. Generation von Shaolin), der mich als Schüler aufnahm, und mit dem ich über all die Jahre bis heute in tiefer Freundschaft verbunden bin. Aus Tagen wurden Wochen, aus Wochen wurden Monate, das harte Training tat mir gut. 

Rainer Deyhle 1989 beim Training im Shaolin Tempel China mit Meister Shi Yan Zi
Zu dieser Zeit hatte ich von Buddhismus keine Ahnung, und fairerweise muß ich auch zugeben, dass ich damals kein Interesse daran hatte. Dies änderte sich erst, als Shi Yan Zi in unserem Zimmer (wir wohnten über die Jahre immer wieder zusammen) ein Buch über Buddhismus in englischer Sprache wie „zufällig“ an exponierter Stelle platzierte. 
 
Mein zu dieser Zeit noch sehr unruhiger Geist zog es wieder nach Deutschland, um Familie und Freunde zu treffen. Es hielt mich aber nicht an einem Ort, ich reiste in die USA, wo ich als Model und Sporttrainer ausreichend Abwechslung erfuhr. Auch zog es mich immer wieder nach China zu meinem Meister, kürzere und längere Aufenthalte im Tempel wechselten sich über die Jahre ab.
 
Auf den Rat meines Vaters hin kehrte ich nach Deutschland zurück, um ein Studium der Rechte zu beginnen, dass ich im Jahr 1999 in Hamburg mit dem juristischen Staatsexamen abschloß.
rainer-deyhle-1993
Rainer Deyhle als Model 1993 in den USA
Bei einem Dharma-Treffen am 19. August 1999 wurde der Meister meines Meisters (mein Großmeister), der erhabene Shi Yong Xin zum Abt des Shaolin-Kloster in Songshan/China gewählt. Ihm gebürt meine immerwährende Treue und Verehrung. Kurz nach seiner Wahl zum Vorsteher des Tempels kam er bei einem meiner Aufenthalte im Tempel auf mich zu, er eröffnete mir seinen Plan; ich solle in seinem Auftrag den Shaolin Tempel in Deutschland gründen und betreiben, welch eine Ehre. Dank der wohlhabenden Position meines Vaters Rolf Deyhle waren die Gelder für das Unterfangen schnell gefunden, die Unterstützung von ihm war enorm, ohne ihn wäre nicht einmal an die Umsetzung zu denken gewesen.
 
Im Jahr 2001 wurde der Shaolin Tempel Deutschland in Berlin feierlich eröffnet, dem ich bis 2006 vorstehen durfte.
Abt der Shaolin Shi Yong Xin 2001 anlässlich der Eröffnung des Shaolin Tempels Deutschland in Berlin
Wieder verspürte ich eine große Unruhe in mir, ich reiste nach Süd-Ost-Asien, wo ich mich in Kambodscha niederließ. Dort führte ich lange Zeit eine Anwaltskanzlei und betrieb ein Hotel.
 
Im Jahr 2013 führte mich meine Rast- und Ruhelosigkeit zurück nach Stuttgart. 2014 verstarb mein Vater nach langer Krankheit. Heute führe ich mehrere Barbershops sowie ein Tattoostudio in Stuttgart, ich bin juristisch tätig und habe zwischenzeitlich die Zusatzqualifikation als Fachkraft für Datenschutz erworben.
 
Ich bin zu einem großen Teil in einem Gesundheitszentrum aufgewachsen, dass meine Eltern seit meiner frühen Jugend betrieben haben (https://www.original-mayr.com). Dort lernte ich viel über Krankheiten und ihre Entstehung, Medizin, Ernährung und Fitness, auch haben mich die Themen rund um „Gesundheit“ schon immer interessiert. Der Lehre von F. X. Mayr folgend bin ich bis heute in der Überzeugung, dass fast alle Krankheiten in uns (und besonders im Darm) entstehen. 
 
Über längere Zeit lebte ich auch im Yogazentrum von Ramamani Iyengar in Puna/Indien, wo ich den weisen Yogi noch persönlich kennenlernen durfte, und in seinen Schulungen sehr viel für mein Leben profitieren konnte. 
 
Bei meinen langjährigen Aufenthalten im Shaolin Tempel/ China habe ich mich sehr für die traditionelle chinesische Medizin (TCM) interessiert, unzählige Bücher geradezu „verschlungen“, mich kontinuierlich weitergebildet. So konnte ich über lange Jahre ein Zentrum für TCM in Berlin betreiben.
 
Seit 2019 führe ich den buddhistischen Blog „Shaolin-Rainer“, der bereits viele Millionen Besucher aus der ganzen Welt willkommen heißen durfte.
 
Ich war zweimal verheiratet und habe eine zauberhafte Tochter.
Rainer Deyhle 2020
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