Weiss der Geier

Weiss der Geier

Wenn wir etwas nicht wissen, dann sagen wir: „weiss der Geier“!

Warum der Geier etwas wissen sollte, das weiß ich auch nicht.

Wissen Sie, warum der Geier etwas wissen sollte?

Der Weg ist das Ziel!

 

Lasst von allem, was nicht euch gehört. Das Loslassen führt euch auf den Weg zu Wohlbefinden und Glück

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Die Eitelkeit, der nimmersatte Geier, fällt nach verzehrtem Vorrat selbst sich an

William Shakespeare – Englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler – 1564 bis 1616

Man kann kein kapitalistisches System betreiben, wenn man kein Geier ist; man muss das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein

Malcolm X – US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung – 1925 bis 1965

Der Geier heißt bei mir die Langeweile, bei Tage Geier, in der Nacht Hyäne.

Detlev Von Liliencron – Deutscher Autor – 1844 bis 1909

Die Parteien wechseln, und die Verfolgung bleibt. Die Justiz folgt der Politik wie die Geier den Heerzügen. Mutig sind alle gegen den, der am Boden liegt

Ernst Jünger – Deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 bis 1998

Aber wie verändert sich plötzlich jene eben so düster geschilderte Wildniss unserer ermüdeten Cultur, wenn sie der dionysische Zauber berührt! Ein Sturmwind packt alles Abgelebte, Morsche, Zerbrochne, Verkümmerte, hüllt es wirbelnd in eine rothe Staubwolke und trägt es wie ein Geier in die Lüfte. Verwirrt suchen unsere Blicke nach dem Entschwundenen: denn was sie sehen, ist wie aus einer Versenkung an’s goldne Licht gestiegen, so voll und grün, so üppig lebendig, so sehnsuchtsvoll unermesslich. Die Tragödie sitzt inmitten dieses Ueberflusses an Leben, Leid und Lust, in erhabener Entzückung, sie horcht einem fernen schwermüthigen Gesange – er erzählt von den Müttern des Seins, deren Namen lauten: Wahn, Wille, Wehe. – Ja, meine Freunde, glaubt mit mir an das dionysische Leben und an die Wiedergeburt der Tragödie. Die Zeit des sokratischen Menschen ist vorüber: kränzt euch mit Epheu, nehmt den Thyrsusstab zur Hand und wundert euch nicht, wenn Tiger und Panther sich schmeichelnd zu euren Knien niederlegen. Jetzt wagt es nur, tragische Menschen zu sein: denn ihr sollt erlöst werden. Ihr sollt den dionysischen Festzug von Indien nach Griechenland geleiten! Rüstet euch zu hartem Streite, aber glaubt an die Wunder eures Gottes!

Friedrich Nietzsche – Deutscher Philosoph und klassischer Philologe – 1844 bis 1900