Was unsere Freunde denken

Was unsere Freunde denken

Was glauben Sie, was unsere Freunde über uns denken, was sie über uns reden?

Wenn zwei Ihrer Freunde zusammen stehen und sprechen, was werden sie über uns sagen?

Werden unsere Freunde mit Wohlwollen über uns reden, oder eher nicht?

Wie kommen wir bei anderen Menschen an? Wie wirken wir auf unser Umfeld? Welche Eindrücke vermitteln wir von uns?

Ist Ihnen überhaupt wichtig, wie Sie in Ihrer Lebenswelt aufgenommen werden, oder machen Sie sich nichts aus der Meinung von anderen?

Vielen unter uns machen sich den ganzen Tag lang Gedanken wie sie wirken, wie sie „rüberkommen“, anderen ist es dagegen völlig egal.

Das Aussehen, der soziale Status, alles wird getan um vor den Leuten gut „dazustehen“, einen wichtigen Eindruck zu hinterlassen.

Unsere Freunde sind „näher dran“ an uns, kennen uns besser. Was also werden diese Freunde über uns denken, was sagen sie zu Dritten, wenn das Gespräch auf uns kommt?

Werden sie positiv sprechen, oder ihren Unmut über uns ausdrücken?

Und wie ist es, wenn Sie mit Freunden über Dritte sprechen? Machen Sie das respektvoll, oder ziehen Sie bei solchen Gelegenheiten über die Abwesenden her? Die Chance ist sehr groß, dass Ihre Freunde das genau so handhaben wie Sie selbst, denn meist haben Freunde ähnliche Charakterzüge.

Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist, so lautet ein bekannter Spruch. Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu, so ein weiterer kluger Satz.

Wenn wir uns Gedanken machen über die Art, wie uns andere Menschen wahrnehmen, dann können wir davon ausgehen, dass wir so aufgenommen werden, wie wir das mit anderen Menschen machen.

Wenn Sie also wieder einmal über Freunde nachdenken, dann bereits gilt es eine geistige Hygiene zu halten, denn nur wenn wir selbst so leben, dann können wir erwarten, dass andere Leute uns ähnlich behandeln. Dann müssen wir uns auch keine Sorgen machen, wenn zwei unserer Freunde zusammenstehen, dann wissen wir, dass hier kein „schlechtes“ Wort über uns fallen wird.

Nach der Lehre Buddhas ist es auch völlig unerheblich, was sein könnte, denn es wird so kommen, wie es kommen muss.

Was auch immer unsere Freunde denken, alles ist vergänglich, deshalb ist es auch unwichtig darüber nachzudenken, denn absolut nichts wird übrig bleiben, weder von uns, noch von den Freunden. Da wir dies wissen müssen wir uns auch keine Gedanken machen.

Trotzdem gilt: Der Weg ist das Ziel!

 

Alles Glück dieser Welt entsteht aus dem Wunsch, dass andere glücklich sein mögen

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Es gibt keine Freunde wie die alten Freunde

James Joyce – Irischer Schriftsteller – 1882 bis 1941

Wer jedes Freund seyn will, ist niemands Freund

Gottlieb Konrad Pfeffel – Deutscher Schriftsteller, Kriegswissenschaftler und Pädagoge – 1736 bis 1809

Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein

Ralph Waldo Emerson – US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller – 1803 bis 1882

Neue Freunde haben oft eine bessere Zeit zusammen als alte Freunde

Francis Scott Fitzgerald – US-amerikanischer Schriftsteller – 1896 bis 1940

Jeder kann mit den Leiden eines Freundes sympathisieren, aber es erfordert eine sehr feine Natur, um mit dem Erfolg eines Freundes zu sympathisieren

Oscar Wilde – Irischer Schriftsteller – 1854 bis 1900

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