Freitag, Juni 21, 2024
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Bewußter leben

Einfache Schritte hin zu einem bewußteren Leben

Bewußter leben, einfacher gesagt wie getan. Was bedeutete es, bewußter zu leben? Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, was „bewußter leben“ für Dich persönlich bedeutet? 

Überall liest „man“ vom bewußter leben, viel wird darüber geredet, aber ein wirkliches „bewußtes Leben“ erscheint als sehr schwierig. Steht doch meist der kleine Erzähler im Kopf im Wege, der uns einen Blödsinn nach dem anderen ins Ohr flüstert, der uns versucht zu verunsichern, uns Ängste und Nöte vorgaukelt, die es ja nicht gibt, die (erst) einmal ein Hirngespinst sind.

Grob gesagt bedeutet ein „bewußtes Leben„, dass wir über unser Leben selbst entscheiden, anhand eines „Plans“, der die Richtung vorgibt. Aber ist das möglich? Sind wir nicht vom Karma abhängig, das uns die Brocken des Schicksals vor die Füße wirft, einen nach dem anderen, unabhängig davon, ob uns das so passt, oder in China besagtes Fahrrad umfällt?

Weiters bedeutet ein „bewußtes Leben“ in recht einfachen Worten, das Leben in die „Hand“ zu nehmen, nicht am Sofa auf „bessere“ Zeiten zu warten. Also Eigenverantwortung zu übernehmen, die (nach Buddha) die Basis für die Reise zum eigenen Ich darstellt, denn nur eigenverantwortlich fallen die Schleier von unseren Augen, die den Blick verstellen.

Keinesfalls bedeutet ein eigenverantwortliches Leben, dass alles „perfekt“ wird, dass das „Glück“ uns gewogen sein wird, so etwas läßt sich nicht beeinflussen. Die normalen Probleme werden uns weiterhin begleiten, das Leben ist kein Wunschkonzert.

Sicherlich verläuft fast jedes Leben ausgewogen, zur Hälfte „gut“, zur Hälfte „schlecht“, aber nach der Lehre des großen Lehrers sollen wir eben nicht werten.

Das Schicksal gibt uns wie in einem Kartenspiel die Karten, teilt uns die Ereignisse zu, aber wie wir die Karten ausspielen, das entscheiden wir selbst. Bewußt können wir wählen, aber immer anhand unserer Prägung, anhand unserer eigenen Zuordnung, immer im Rahmen der Gruppe, der Kultur und innerhalb des Erlernten.

Um bewußter zu leben müssen wir unsere Gedanken beachten, dürfen uns nicht von unserem Ego treiben lassen. Woher kommt der Gedanke? Warum tritt er gerade jetzt auf? Wie ist hier meine Prägung?

Auf die Gedanken folgen die Gefühle, die wir aber auch steuern können, wenn wir die zugrunde liegenden Gedanken hinterfragt haben. Wenn Du Dich entschließt, dass Du „glücklich“ durchs Leben gehen willst, dann wird das auch so sein. Du kannst wirklich jedes Gefühl in Dir selbst erzeugen, Glück oder Trauer, Liebe oder Hass, egal wie, Du wählst das Gefühl, nicht das Gefühl wählt Dich.

Aus Gedanken folgen Gefühle, dann kommen Gewohnheiten, denen Überzeugungen folgen werden. Wenn Du aber die geeigneten Maßnahmen ergreifst, dann steuerst Du auch deine Gewohnheiten, Du bist nicht mehr Spielball deiner Launen. Hier fängt das selbstbestimmte, bewußte Leben an, das (im Rahmen deiner Möglichkeiten) dann auch anfängt „Spass“ zu machen.

Der Weg ist (wie immer) das Ziel!

Dein Bewußtsein wird, ach schneller als du dachtest, bald versiegen, und der Leib gleich einem Holzstück wertlos auf dem Boden liegen

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Das ist, was für das Bewußtsein ist, für das Bewußtsein Sein hat

Richard Rothe – Deutscher Theologe – 1799 bis 1867

Genie ist Bewußtsein der Welt

Georg Wilhelm Friedrich Hegel – Deutscher Philosoph – 1770 bis 1831

Der Beginn der Sühne ist das Bewußtsein ihrer Notwendigkeit

George Gordon Byron – (bekannt als Lord Byron) – Britischer Dichter – 1788 bis 1824

Das Bewußtsein seiner Fehler ist der Anfang der Besserung.

Lucius Annaeus Seneca (Seneca der Jüngere) – Philosoph – 4 vor bis 65 nach dem Jahr Null

Das Wesen des Lebens ist nicht im Körper, sondern im Bewußtsein

Leo Tolstoi – Russischer Schriftsteller – 1828 bis 1910

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