Dienstag, April 16, 2024
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StartChan (Zen) BuddhismusWeg zur Erleuchtung

Weg zur Erleuchtung

Viele Buddhisten denken immer wieder über das Konzept der Erleuchtung nach, welches Buddha zur Essenz seiner Lehre erklärte.

Um den Weg zur Erleuchtung zu beschreiten bedarf es zuerst einmal den Entschluss, diese Reise überhaupt antreten zu wollen. Hier schließt sich echte geistige Arbeit an; wie erreiche ich dieses Ziel, was kann ich unternehmen, um dem Buddha nachzufolgen.

Als aller Erstes gilt es, inneren Frieden zu finden, denn nur wer sich selbst liebt, der kann auch andere lieben. Um Eigenliebe aufbringen zu können bietet es sich an, über Meditation und Disziplin sich in ein Stadium zu bringen, in welchem der übliche Selbsthass ein Ende findet. Daraus entsteht inneres Glück, der Weg zum Nirvana ist damit eröffnet.

In buddhistischen Schriften wird der unerwachte Zustand mit Dunkelheit verglichen, das Erreichen von Erleuchtung dann mit dem Aufgehen der Sonne, dem Erreichen von Licht. Wer also nicht erwacht (oder nicht erwachen will), der verbringt sein Leben in der Finsternis und muss mit der Dunkelheit zurechtzukommen.

Für die ultimative Freiheit muss der Mensch aber erst bereit sein, die Entscheidung eben treffen, aufbrechen auf den Weg zur Erleuchtung.

Dann, aufgrund des gefassten Entschlußes, bildet sich Selbsterkenntnis, tiefe Zufriedenheit folgt, der zum Weg entschlossene Jünger des großen Lehrers fängt an, sich endlich selbst zu lieben.

Nun kommt der Reisende in ein Stadium, in dem er/sie nichts mehr will, nichts braucht und an nichts mehr anhaftet, eine tiefe Weisheit wird hier erreicht. Liebe wird zu echter Liebe, ohne Bedingungen, rein und ursprünglich.

Leidende Menschen hören jetzt auf zu leiden, Suchende müssen nichts mehr suchen. Enttäuschte sind plötzlich zufrieden, frei vom Verlangen, sie kommen mit dem aus, was sie haben.

Um die Anker zu lösen, die das Ego an die jetzige Realität bindet, benötigen viele Reisende einen Reiseleiter, der den Weg zeigt, die Richtung weist, auf die wichtigsten Punkte hinweisen kann.

Hier bietet sich eine Person an, die nicht mehr in den bindenden Verstrickungen der verschreckten Existenzen verhaftet ist, von wissen und wollen abgelassen hat und Anhaftungen aufgelöst hat. Diesem Lehrer muss sich der Reisende dann hingeben, auch lernen zu wollen.

Bist Du bereit zu lernen?

Willst Du die Verspannungen deines Geistes lösen, in Harmonie mit der Umwelt leben, den Körper aus der Umklammerung der falschen Lebensweise lösen?

Dann bist Du bei mir richtig, aber schaue nicht auf meinen Finger, sondern blicke in die Richtung, in die mein Finger zeigt.

Und dann geh in diese Richtung, denn der Weg ist das Ziel!

Tötet nicht und verhindert, daß getötet wird. Hütet euch vor Ehebruch und Unzucht. Meidet die Lüge und üble Nachrede, harte Worte und eitles Geschwätz. Verachtet den Geiz und die Gier. Tut Gutes, und haltet fest am rechten Glauben. Die Grundvoraussetzung zur Erleuchtung ist der Wille, sich selber zu erlösen, um dadurch anderen von Nutzen sein zu können

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null  

Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung

Laotse – Legendärer chinesischer Philosoph – 6. Jahrhundert vor dem Jahr Null

Der Einwand der Atheisten: aber wir haben keinerlei Erleuchtung!

Blaise Pascal – Französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler – 1623 bis 1662

Dumme brauchen zur Erleuchtung immer etwas mehr Beleuchtung

Erhard Horst Bellermann – Deutscher Bauingenieur – geboren 1937

Religion ist die zweite Wahl, die erste ist Erkenntnis durch Erleuchtung

Adrian Peivareh – Deutsch-iranischer Diplom-Ingenieur – geboren 1968

Erleuchtung wird nur denen zuteil, die sich im Dunklen befinden

Rupert Schützbach – Deutscher Aphoristiker – geboren 1933

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