Samstag, Mai 21, 2022
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“Nein” sagen lernen

Auch Buddhisten kommen immer wieder in unangenehme Situationen, wer im echten Leben steht, der hat viele Entscheidungen zu treffen, sieht Menschen, erlebt Begebenheiten, lebt nicht immer nur erfreulich.

Manchmal muss eine Entscheidung her, man kann nicht immer alles laufen lassen, mit dem Strom schwimmen ist nicht immer eine Option.

Besonders schmerzlich ist es für viele Menschen, einfach „nein“ zu sagen, da damit ja zwangsläufig eine Enttäuschung bei den Mitmenschen entsteht, die auf ein „Ja“ gesetzt haben.

Leihst Du mir Geld? Kann ich länger aufbleiben? Kaufst Du mir das? Willst Du? Machst Du? Kannst Du?

Nicht immer kann die Antwort JA lauten, nicht immer darf die Antwort positiv sein. Wer seinen Kindern immer nur Süßigkeiten kauft (weil sie quengeln) macht ihre späteren Probleme mit, ist der sog. Co-Abhängige, müßte einfach NEIN sagen, kann es aber nicht. Warum ist das so?

Nein sagen kann man lernen, auch wenn man natürlich auch Angst vor den Konsequenzen hat. Ein schlechtes Gewissen jedenfalls bekommen auch die Anhänger Buddhas.

Wer kennt es nicht, wenn das „Ja“ eigentlich ein „Nein“ sein sollte, aber die Emotionen unserem wahren Ich im Weg stehen? In der Rolle, die wir spielen, da ist das Ja richtig, aber die wirkliche Persönlichkeit, die will häufiger Nein sagen, traut sich aber nicht!

Aber warum sagen wir nicht einfach Nein, wenn wir doch Nein sagen wollen, wie kommt dann doch das Ja über unsere Lippen? Ja, die Schuldgefühle, und ein Nein hat jedenfalls Konsequenzen, vor denen wir uns drücken wollen, letztendlich ist es Faulheit, oder Feigheit, aber keinesfalls ein Ruhmesblatt.

Lernen Sie „Nein“ zu sagen, denn nur Sie allein bestimmen über Ihr Leben (abgesehen vom Karma natürlich), seinen Sie kein Angsthase, man kann nicht mit dem ganzen Bus befreundet sein, es reicht völlig den Fahrer gut zu kennen.

Wenn nun jemand mit einer Bitte auf Sie zukommt, die Sie ablehnen möchten, dann verschaffen Sie sich erst einmal Zeit, schieben Sie die Antwort auf die „lange Bank“, sagen Sie, dass Sie da zuerst einmal darüber nachdenken möchten.

Dann wägen Sie ab, was Ihnen ein Ja oder ein Nein „kosten“ würde, machen Sie sich die Konsequenzen bewußt.

Schließlich hilft eine alternative Antwort, etwa: Schokolade kaufe ich Dir nicht, aber etwas „Gesundes“ kannst Du haben. In etwas Mitgefühl verpackt wirkt das „Nein“ dann nicht mehr ganz so hart, stellt auch häufig eine wirklich „bessere“ Lösung dar.

Sagen Sie häufig „Nein“, das ist eine gute Charakterschulung, nicht alles ist eben Gold was glänzt.

Sagen Sie niemals „Ja“, wenn Sie „Nein“ meinen! Der Weg ist das Ziel!

 

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Du kannst Dir inneren Frieden und Glückseligkeit nicht herstellen, sie sind deine wahre Natur. Sie bleiben erst dann übrig, wenn Du das Leiden aufgibst

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Ein Spiel ist eine Reihe von interessanten Entscheidungen

Sid Meier – Kanadischer Programmierer und Designer von Computerspielen – geboren 1954

Unser Leben ist das Ergebnis unserer Entscheidungen

Stephen R. Covey – US-amerikanischer Bestseller-Autor – 1932 bis 2012

Es gibt keine Verpflichtungen, nur Entscheidungen

Eleanor Roosevelt – US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin – 1884 bis 1962

Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird

Charles de Gaulle – Französischer General und Staatsmann – 1890 bis 1970

Wir sind unsere Entscheidungen

Jean Paul Sartre – Französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist – 1905 bis 1980

 

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