Was alles passieren kann

Was alles passieren kann

Egal ob wir positiv oder eher pessimistisch gestimmt sind, wir bemühen uns immer weiter, unsere persönliche Situation zu verändern, für uns und unser Umfeld die Dinge voranzubringen.

Egal was das Leben für uns bereithält, es werden weiterhin Ereignisse und Menschen auf uns zukommen.

Immer wieder fragen wir uns, „was wird kommen“, „was wird sein“, Fragen über Fragen, unsere gesamte Zukunft wollen wir wissen, die Wahrsager haben immer Konjunktur.

Häufig denken wir zu wissen was jetzt kommt, doch dann kommt alles ganz anders. Dann lassen wir die Dinge laufen und genau die Ereignisse passieren, auf die wir schon länger gehofft hatten. Es kommt so, wie es kommen muss, abhängig vom Schicksal ereignen sich alle Umstände so, wie es das Karma bestimmt, keinesfalls so, wie wir es uns wünschen.

Die innere Anpassung, die wir auf unserem gesamten Lebensweg fühlen, die fühlen wir, weil wir eben nicht wissen, was und vor allem wann etwas passieren wird. Sonst wäre das Leben auch furchtbar langweilig.

Körper und Geist sollten unserer Persönlichkeit dienen, uns auf dem Lebensweg transportieren, aber wo ist der Unterschied, wo die Abgrenzung?

Wenn wir unsere 6 Fenster (Augen, Ohren, Nase, Zunge, Tastsinn, Denken) nach aussen völlig schließen würden, uns komplett zurücknehmen könnten, dann würden wir trotzdem weiterleben. Selbst wenn wir die Augen schließen, die Ohren zustopfen, wir sind trotzdem noch da, wo wir vorher auch waren. Die Vogel-Strauss-Taktik funktioniert nicht.

Wir leben, ob wir wollen, oder nicht, nur das zählt. Das Leben hat mit unseren Gedanken wenig zu tun, die Gedanken sind willkürlich, passen keinesfalls zur Lebensrealität. Das Leiden, von dem Buddha sprach, das besteht aus negativen, mentalen Energien, die durch den Gedankenpalast schiessen.

Wenn wir uns aber auf die Tatsache konzentrieren, dass wir leben, und uns von jedem Gedanken erst einmal trennen, dann leiden wir erst auch nicht. Erst wenn wir die 6 Fenster des Menschen wieder öffnen, die Außenwelt erneut zulassen, dann beginnen die Gedanken und damit kommen neue Leiden.

Können Sie etwas Raum zwischen ihrer Persönlichkeit und ihren Gedanken zulassen? Dann werden Sie auch das Leiden auf der anderen Seite des kleinen Raumes zurücklassen, der Sie von den Gedanken trennt.

Und was dann alles passieren kann, das können Sie sich jetzt noch nicht einmal vorstellen, die Möglichkeiten sind unendlich.

Richten Sie alle Sinne auf die Tatsache, dass Sie leben, etwa eine Million Menschen hat es nicht vom Gestern zum Heute geschafft, sie sind gestorben, haben heute keine direkte Teilhabe mehr. Spüren Sie die Atemzüge, den Puls, die Berührung, den Windhauch, hören Sie, sehen Sie? Sie leben, das ist wichtig!

Wenn Sie sich dieses Umstandes bewusst werden, dann kann so viel passieren.

Der Weg ist das Ziel!

 

Kommt aus getrübtem Geist
dein Wort und dein Betragen,
so folgt dir Unheil, wie dem
Zugtier folgt der Wagen

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Die Leugner des Zufalls – Kein Sieger glaubt an den Zufall

Friedrich Nietzsche – Deutscher Philosoph und klassischer Philologe – 1844 bis 1900

Wenn man die Natur wahrhaft liebt, wird man überall Schönheit finden

Vincent Van Gogh – Niederländischer Maler und Zeichner – 1853 bis 1890

Man muß im Leben mit dem Zufall rechnen. Der Zufall, schließlich, ist Gott

Anatole France – Französischer Schriftsteller – 1844 bis1924

Alles muß allem dienen. Es gibt im letzten Sinne keine Ungerechtigkeit

Christian Morgenstern – Deutscher Dichter und Schriftsteller – 1871 bis 1914

Die schlimmste und verbreitetste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein

Walt Whitman –  US-amerikanischer Dichter – 1819 bis 1892

 

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