Die Relationen sehen

Die Relationen sehen

Alles ist eine Frage des Blickwinkels, abhängig vom STANDPUNKT erscheint dem einen Menschen das Haus als groß, während der andere das selbe Gebäude als klein empfindet.

Nun könnte es sein, dass Sie Ihr Leben als „schlecht“ erachten, während eine andere Person sich freuen würde, so ein Leben zu haben.

Schon oft stand ich vor einem „Kunstwerk„, das ich als furchtbar ansah, während ich Menschen neben mir von genau dieser Arbeit in den höchsten Tönen schwärmen hörte.

Der eine Mensch findet Alkohol ganz klasse, kann gut damit umgehen, während eine andere Person den Geschmack hasst, das Gefühl verabscheut, nichts damit anfangen kann.

Sie denken, dass nur Sie die Dinge so sehen, wie Sie diese sehen? Falsch, andere haben wenigstens ähnliche Meinungen, setzen dieselben Relationen, betrachten die WELT und alle Ereignisse durch eine fast gemeinsame Brille, sie verwenden fast die gleichen Filter.

Nun, was wäre, wenn Sie für heute einmal alles (oder fast alles) genau anders herum wie sonst machen würden? Also die Perspektive (oder die Relationen) wechseln? So absichtlich, mit vollem Bewusstsein? Konsequent und mit Achtsamkeit?

Ein Perspektivwechsel kann wahre Wunder wirken, um den eigenen Kopf wieder etwas „zurechtzurücken“, um zu sehen, was im Leben wirklich wichtig ist.

Klar kann man die VIPs im Fernsehen betrachten und sagen, dass „man“ im Vergleich nicht viel hat. Aber „man“ könnte auch eine der zahlreichen Hartz-4-Sendungen sehen, um festzustellen, dass es einem doch sehr gut geht.

Nicht nach „oben“ sehen, sondern nach „unten“ blicken, das ist die richtige Devise. Sich nicht mit den wenigen Ausnahmemenschen vergleichen, sondern die Masse an Menschen würdigen, denen es eben nicht so geht wie den VIPs.

Sehen Sie die Relationen für Ihr Leben richtig, ohne zu werten, ohne zu wollen, einfach nur so, wie die Sache eben ist, realistisch und ehrlich?

Wenn Sie durch die Stadt laufen, sehen Sie dann die vielen armen Menschen, die betteln, oder sogar ohne Wohnsitz sind? Was denken Sie, warum ist es nicht Ihr Karma, so zu leben? Warum gibt es so unterschiedliche Lebenswege, obwohl alle fast gleich beginnen?

Selbst bei der besten Fussballmannschaft, die auf einem Platz stehen kann, da sind nicht alle Spieler gleich, einige haben ihren Zenit überschritten, andere beginnen gerade ihre Karriere, wieder andere werden sich genau heute verletzen, und die Schuhe an den Nagel hängen.

Jeder Mensch sollte für sich die Relationen neu ordnen, sehen, was ist, was sein könnte, wie und wo er/sie steht.

DER WEG IST DAS ZIEL!

 

Lassen Sie uns aufstehen und dankbar sein, denn wenn wir heute nicht viel gelernt haben, haben wir zumindest ein wenig gelernt, und wenn wir nicht ein wenig gelernt haben, wurden wir zumindest nicht krank, und wenn wir krank wurden, sind wir zumindest nicht gestorben; also lassen Sie uns alle dankbar sein

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Man muss alle Menschen ein ganz klein wenig besser behandeln, als sie es verdienen; so entwaffnet man sie am leichtesten

Dorothea Schlegel – Literaturkritikerin und Schriftstellerin der Romantik – 1764 bis 1839

Menschen, die immer daran denken, was andere von ihnen halten, wären sehr überrascht, wenn sie wüßten, wie wenig die anderen über sie nachdenken

Bertrand Russell – Britischer Philosoph, Mathematiker, Religionskritiker und Logiker – 1872 bis 1970

Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts

Elias Canetti – Bulgarisch-britischer Schriftsteller und Aphoristiker deutscher Sprache und Literaturnobelpreisträger – 1905 bis 1994

Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas besseres

Gotthold Ephraim Lessing – Dichter der Aufklärung – 1729 bis 1781

Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

Konfuzius – Chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie – 551 – 479 vor dem Jahr Null

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