Enttäuschung

Enttäuschung

Das war enttäuschend, ich bin enttäuscht, die ganze Angelegenheit war eine Enttäuschung.

Wir verwenden das Wort „Enttäuschung“ immer negativ, dabei ist es ein sehr positives Bekenntnis, wir sind ent-täuscht, nicht mehr getäuscht, die Täuschung hat nun ein Ende.

Die Wahrheit kam ans Licht, egal wie schmerzlich der Sachverhalt sich darstellt, wir sind nicht mehr getäuscht, wir erkennen die wahren Zusammenhänge.

Buddhisten sind Realisten, sie versuchen hinter die „Kulissen“ zu schauen, egal wie belastend die Wahrheit auch immer sein mag.

 

Es kann keine tiefe Enttäuschung geben, wenn es keine tiefe Liebe gibt

Martin Luther King – US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler – 1929 bis 1968

Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung

Benjamin Franklin – Amerikanischer Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann – 1706 bis 1790

Alle anderen Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir an uns selbst erleben

Marie von Ebner-Eschenbach – Mährisch-österreichische Schriftstellerin – 1830 bis 1916

Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts

Max Planck – Deutscher Physiker – 1858 bis 1947

Unsere Zeit ist eine Zeit der Erfüllung, und Erfüllungen sind immer Enttäuschungen

Robert Musil – Österreichischer Schriftsteller – 1880 bis 1942

Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung

Anatole France – Französischer Schriftsteller – 1844 bis 1924

Freundschaft und Liebe werden an den Enttäuschungen gemessen, die sie zu ertragen vermögen

Charles Tschopp – Schweizer Schriftsteller – 1899 bis 1982

Das Unbekannte ist eine Ausnahme, das Bekannte eine Enttäuschung

Francis Picabia – Kubanischer Schriftsteller und Maler – 1879 bis 1953