Ratschläge

Ratschläge

Welches war der beste Rat, den Sie jemals erhalten haben?

Überlegen Sie einmal, was waren die Ratschläge, die wirklich Einfluß auf Ihr Leben hatten?

Wer hat Sie Ihnen gegeben, Ihre Eltern, Freunde, Lehrer, oder wer hat Sie beraten?

Welches waren die 3 wichtigsten Hilfestellungen, können Sie diese aufzählen?

Manchmal hilft es, sich zu überlegen was im Laufe des Lebens an wichtigen Dingen passiert ist, und aufgrund welcher Entscheidungen diese Weichenstellungen erfolgt sind.

Kein Mensch ist eine Insel, wir alle beraten uns mit unserem Umfeld, hören uns die Meinungen unseres Umfelds an. So bilden wir die Filter, anhand derer wir dann die Geschehnisse der Zukunft bewerten.

Nach Buddha sollen wir aber gar nicht werten, nicht einteilen, sondern die Ereignisse vollumfänglich akzeptieren.

Ratschlag, ein Rat mit Schlag? Was sollen wir uns überhaupt unter Ratschlägen vorstellen? Ursprünglich bedeutete der Ratschlag jedoch einen Kreis zur Beratung „aufschlagen“, die Möglichkeiten abgrenzen. Im besten Fall wird ein Rat einberufen (beispielsweise ein Gemeinderat oder Stadtrat), der Familienrat tagt, oder wir sitzen mit Freunden zusammen.

Wir wollen uns eine weitere Meinung einholen, wenn wir um Rat bitten sind wir meist irritiert.

Die Ratschläge sind allerdings auch ein schwieriges Thema, wollen doch viele Menschen einfach nur eine Bestätigung für Ihre Meinung, und keinesfalls eine kritische Stimme hören. Gerne wird dabei der Ratschlag dann überhört, die Aufmerksamkeit dient nur dem Teil, der die Position unterstützt.

Wie reagieren Sie, wenn man Ihnen einen gut gemeinten Ratschlag erteilt, Sie mit der Nase auf Ihre Fehler hinweist? Am besten noch in belehrender Art?

Wie dagegen reagieren Sie, wenn man Ihre Position bestätigt?

Ratschläge zu geben ist immer nicht einfach, da „man“ sehr schnell auch „anecken“ kann, besser ist es allemal zu hinterfragen, was das Handeln letztendlich motiviert, und was wirklich hinter dem Gewissenskonflikt steckt.

Zuerst sollten wir zuhören und verstehen, vor wir unseren „Senf dazugeben„, die Motivation nach Rat zu fragen ist meistens sehr komplex. Will das Gegenüber einfach nur ein paar tröstende Worte hören, oder steckt mehr dahinter?

Jede Art von Kommunikation bedarf Zeit, wenn wir um Rat gefragt werden müssen wir achtsam damit umgehen, ungefragt sollten wir keine Ratschläge geben. So wie ich gerade hier meine Ratschläge ungefragt verteile.

Wessen Geist geläutert und klar ist, der sollte sein Wissen auf die Besonderheiten der Buddha-Natur richten, zuerst selbst wachsen, dann auf sein Umfeld schauen.

Was wissen wir über die Menschen in unserem Umfeld, wer könnte von welchem Ratschlag profitieren?

Der Weg ist das Ziel!

 

Das Problem ist, du denkst du hast Zeit

Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null – (vielleicht stammt das Zitat nicht von Buddha, dabei war keiner)

Klassische Ratschläge taugen nichts. Weder im Schach noch im Leben. Eine Strategie, die für mich funktioniert, könnte andere in die Katastrophe führen

Garri Kimowitsch Kasparow – Russischer Schachweltmeister armenischer Herkunft – geboren 1963

Mir imponieren nur Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende selbst beherzigt

Rosa Luxemburg – Proletarische Internationalisten – 1871 bis 1919

Das Gehirn kann Ratschläge annehmen, aber nicht das Herz

Truman Capote – US-amerikanischer Schriftsteller – 1924 bis 1984

Zum Glück habe ich nie gelernt, die guten Ratschläge, die ich mir selbst gebe, und die Ratschläge meiner Ängste zu akzeptieren

Ernest Hemingway – US-amerikanischen Schriftsteller – 1899 bis 1961

Eltern können nur gute Ratschläge geben oder sie auf den richtigen Weg bringen, aber die endgültige Gestaltung des Charakters einer Person liegt in ihren eigenen Händen

Anne Frank – Philosophin und Tagebuch-Autorin – 1929 bis 1945

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