Im tiefen, schwarzen Loch gefangen?

Im tiefen, schwarzen Loch gefangen?

Wenn nichts mehr geht, wenn man sich deprimiert und unglücklich fühlt, wenn um uns nur noch Wände sind, dann hat uns das tiefe, schwarze Loch wieder einmal verschlungen.

Entweder gehen wir dann im Loch wieder einmal unter, oder wir ziehen uns an den eigenen Haaren heraus, nur die zwei Möglichkeiten gibt es. Nur wir selbst können uns aus dieser misslichen Lage befreien.

Wer noch nicht in so einem Loch war, der weiß nicht, von was ich hier rede. Die Depressionen fangen an sich zu verselbstständigen, werden mit Süchten kompensiert, Alkohol, Drogen oder andere Angewohnheiten werden einfach über die Sorgen und Nöte „geschüttet“, nur sich nicht den Problemen stellen, die Flucht ist um so vieles einfacher.

Was geht es mir heute wieder „schlecht“, ich bin ja so „arm“ dran, wie „immer“ fange ich an mich im Unglück zu suhlen (wie ein Schweinchen), vor dem inneren Auge laufen die absonderlichsten Filme ab, was schief gehen kann wird schiefgehen, mein Schicksal ist so „furchtbar“.

Anstatt uns aber ständig Sorgen zu machen sollten wir leben, das Leben geniessen, im Hier und im Heute leben, nicht in der Vergangenheit (hätte ich damals nur …..), und auch nicht in der Zukunft (was wird kommen …..).

Das tiefe, schwarze Loch haben wir uns selbst gegraben, niemand sonst. Wir selbst, unser Ich, fängt an sich diesen Blödsinn auszudenken, anstatt „positiv“ gestimmt zu sein (nach Buddha sollen wir ja nicht werten).

Aber die Lehre Buddhas handelt ja vom Leiden der Menschen, und wie das Leiden beendet werden kann. Also, wollen Sie sich selbst aus dem Elend befreien? Wollen Sie ein „neues“ Leben führen, ohne Leid, ohne Ängste? Welches ist die richtige Richtung, in der Sie nach der „Erleuchtung“ suchen wollen?

Haben Sie einen Plan für Ihr Leben? Oder bestimmt nur Ihr Karma über Ihr Leben?

Sie denken vielleicht, weil Sie so viel leiden müssen, wäre Ihr Karma „schlecht“? Mit dem Karma, das ist eine sehr einfache Sache, wenn es Ihr Karma ist ab jetzt nicht mehr zu leiden, dann wird das auch so sein. Das Karma kann verändert werden, jetzt, genau in diesem Moment, wenn es so sein soll, dann wird es auch so kommen.

Sie selbst erschaffen die Realitäten, die sich dann als real „anfühlen“, die dann Ihr Leben bestimmen. Wenn Sie in einem tiefen, schwarzen Loch gefangen sein wollen, dann ist das auch so. Wenn Sie herausklettern wollen, dann werden Sie das auch tun!

Sie selbst sind der Schöpfer Ihres Universums!

Der Weg ist das Ziel!

 

Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau, wer du bist. Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau, was du tust

Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Pessimistische Depressionen sind als schöpferische Pausen zu betrachten, in denen sich die Kräfte wieder herstellen. Wenn man sich hiervon bewusst is, so werden die Depressionen schneller vorübergehen. Man sol sich niet deprimiert fühlen über eine Depression

Etty Hillesum – Niederländische Lehrerin – 1914 bis 1943

Bevor man bei Sich eine Depression oder geringes Selbstwertgefühl diagnostiziert… sollte man sicher gehen, dass man nicht nur von Arschlöchern umgeben ist

William Gibson – US-amerikanischer Science-Fiction-Autor – geboren 1948

Alles Leben ist eine Bewegung in Beziehung. Es gibt nichts auf der Erde, das nicht mit der einen oder anderen Sache zusammenhängt. Sogar der Einsiedler, ein Mann, der an einen einsamen Ort geht, bleibt in Bezug auf die Vergangenheit und die Menschen in seiner Umgebung. Es ist nicht möglich, der Beziehung zu entkommen. In dieser Beziehung, die der Spiegel ist, der es uns ermöglicht, uns selbst zu sehen, können wir entdecken, was wir sind, unsere Reaktionen, unsere Vorurteile und Ängste, Depressionen und Ängste, Einsamkeit, Schmerz, Trauer, Angst

Jiddu Krishnamurti – Spiritueller Lehrer indisch-brahmanischer Herkunft – 1895 bis 1986

Ein Ego, das sich gegen das Schicksal stellt, versucht, die Macht des Selbst an sich zu reißen; es schwankt von hell nach dunkel, von inflation zu Depression. Nur wenn ihr Ego fest in ihrem eigenen weiblichen Gefühl verwurzelt ist, kann eine Frau von ihrem zwanghaften Verhalten befreit werden

Marion Woodman – Kanadische Psychologin – 1928 bis 2018

Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft

Marie von Ebner-Eschenbach – Österreichische Schriftstellerin – 1830 bis 1916

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