Wie man loslässt II

Wie man loslässt II

Haben Sie gestern den ersten Teil vom Text „Wie man loslässt“ gelesen? Wenn nicht empfehle ich jedenfalls, dies zuerst zu tun, hier geht’s zum ersten Teil.

Gut, Sie haben nun verstanden, dass das Loslassen ein Entschluss ist, und vielleicht haben Sie die passende Entscheidung auch schon getroffen, nun geht es an die Umsetzung.

Kennen Sie den Ausdruck „ziellos umherlaufen“, oder auch „wohin die Füße tragen“? Gemeint ist hier, nicht mit den Gedanken den Weg zu planen, sondern den Körper entscheiden zu lassen.

Genau das machen Sie ab jetzt auch, in allen Bereichen, im Job, in der Familie, im Haushalt, immer, Sie lassen den Körper entscheiden wohin die Reise gehen sollte. Nur in Fällen die Planung benötigen (z.B. Einkauf, Reisen, Budget) gehen Sie in den Intellekt zurück, überlegen, machen den Plan, und kehren dann bewusst in die Körpersteuerung zurück.

Sie werden feststellen, dass Sie eben nicht ziellos umherlaufen, sondern dass Ihr Körper (unterbewusst) ganz genau „weiß“, was zu tun ist. Sie unterlassen das darüber nachdenken, die endlosen Gedanken, war es richtig, mache ich es so, oder besser so, was passiert „wenn“, hätte ich nicht, sollte ich nicht, müssen wir nicht, all das lassen Sie, Ihr Körper entscheidet jetzt, wenigstens für eine gewisse Zeit.

Wenn nun Gedanken aufkommen (und sie werden kommen, glauben Sie mir), dann ziehen Sie sich bewusst in Ihren mentalen Tempelgarten zurück, nehmen Sie sich eine Auszeit, schauen Sie, ob Sie vielleicht Buddha im Tempel (in ihrem Kopf) finden können.

Setzen Sie sich (gedanklich) vor die Buddhastatue, meditieren Sie, während Ihr Körper sich bewegt, Dinge erledigt, der Arbeit nachgeht. Bleiben Sie in der Ruhe, Ihr Körper antwortet derweil auf Fragen, bügelt die Wäsche, fährt das Auto. Sie bleiben in der Ruhe, Sie haben losgelassen, Sie sind der „Erleuchtung“ wieder einen Schritt näher gekommen.

Am Anfang geht es beim Loslassen um den intellektuellen Teil, die Entscheidung zu treffen. Wenn sie einmal gefallen ist, dann ist der nächste Schritt erfreulich einfach, denn instinktiv spüren Sie, dass hier eine einfache Anleitung zum Loslassen steht, die schnell und gründlich Hilfe bringen kann.

Es ist eben nur das Ego, das uns den ganzen Tag am zweifeln hält, das uns von einer Katastrophe in die nächste treibt, das es gilt zum Schweigen zu bringen.

Was meinen Sie, wäre es möglich, dass hier ein verborgenes Geheimnis auf Sie wartet, das es zu erkunden gilt. Dass nämlich ihr Ego und ihre Persönlichkeit nicht die selbe Erscheinung sind, weshalb Sie ab jetzt den Körper die Entscheidungen treffen lassen werden.

Der Weg ist das Ziel!

 

Jeder von uns ist allwissend. Wir müssen lediglich
unser Bewusstsein öffnen, um unserer eigenen Weisheit zu lauschen

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Man muss loslassen können. Und gehen, wenn es für einen selbst der richtige Zeitpunkt ist

Rainer Eppelmann – Deutscher evangelischer Geistlicher und Politiker, MdV, MdB, DDR-Oppositioneller – geboren 1943

Ist der Buddhismus ein Weg des Loslassens, sind vielleicht gerade jene die konsequentesten Buddhisten, die ihn wieder verlassen

Volker Zotz – Österreichischer Philosoph – geboren 1956

Gelassenheit gewinnt man durch Loslassen ohne zu hassen

Gerhard Uhlenbruck – Deutscher Mediziner und Aphoristiker – geboren 1929

Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen

Hape Kerkeling – Deutscher Schauspieler, Moderator und Komiker –
geboren 1964

Manchmal ist das Loslassen ein Akt von weitaus größerer Macht als das Verteidigen oder Festhalten

Eckhart Tolle – Deutsch-kanadischer spiritueller Autor – geboren 1948

 

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