Die Verbindung zum Universum

Die Verbindung zum Universum

In unserer hochtechnisierten, völlig gestörten Welt verlieren immer mehr Menschen ihre Verbindung zum Universum. Unsere Intelligenz erschafft Kunstwerke und Raketen, die bis zum Mond fliegen können, aber die natürliche Existenz im Einklang mit der Natur und dem Universum geht verloren.

Den lieben langen Tag sind wir mit unserem Ego beschäftigt, überlegen uns, was wir alles WOLLEN und BRAUCHEN, wie wir uns fühlen, welche Zerstreuung denn heute passend wäre, aber den wirklich wichtigen Dingen im Leben, denen verschließen wir uns immer mehr.

Was denken wir nicht alles von uns selbst, wie wir doch toll sind und wichtig, wir leben in einer kompletten Scheinwelt. Wir glauben mit der Zeit, dass wir selbst das Universum seinen, sozusagen das Zentrum der Welt. Dabei verkümmern wir emotional immer mehr, sehen den Wald vor lauter Bäumen einfach nicht mehr.

Völlig unter dem Einfluss von Meinungen geben wir das eigenständige Denken dabei auf, geben uns der Welt des Konsums und der schönen, bunten Bilder willfährig hin. Doch dabei bleibt unser Selbst auf der Strecke, wir verlieren unsere „Seelen“ an nutzlose und leere Dinge. Als Resultat leiden wir, denn tief in uns spüren wir, dass so ein Leben nicht „echt“ sein kann. Isoliert erspüren wir Einsamkeit, wollen in die Geborgenheit der Menge flüchten, um dann festzustellen, dass wir auch da nur alleine sind.

Wie aber schaffen wir es, aus unserem „Schneckenhaus“ zu entkommen, wieder eine Verbindung zum Universum zu erschaffen? Welche Möglichkeiten gibt es, das eigene „Ich“ wieder zu finden, das unter Bergen von Ablenkungen vergraben liegt? Was bringt unsere Mauern zum einstürzen, die wir um uns errichtet haben?

Zuerst einmal müssen wir zur Ruhe kommen, unsere ziellos umherschweifende Persönlichkeit wieder „einfangen“. Dies kann mit einem Spaziergang beginnen, mit Meditation fortgeführt werden, mit der Frage „wer bin ich?“ dann zu einem Abschluss kommen.

Wir sind ein Teil des Universums, unsere Verbindungen zur Natürlichkeit zu kappen ist ein schwerer Fehler.

Nach Buddha kommt alles immer so, wie es kommen muss. Wenn Sie nach der Lektüre dieses Textes „in sich gehen“ wollen, dann gehen Sie bereits einen ersten Schritt hin zu einem Leben in Harmonie mit dem Universum, hin zu einem Leben im Einklang mit der Natur.

Wir alle sind einzigartig, aber ein Teil eines großen Ganzen, das es zu erforschen gilt.

Ich sage Ihnen nicht, dass das ein einfacher Weg sein wird, aber ich verspreche Ihnen, dass es ein sehr lohnender sein wird.

Der Weg ist das Ziel!

 

Wenn Sie versuchen, das gesamte Universum zu verstehen, werden Sie überhaupt nichts verstehen. Wenn Sie versuchen, sich selbst zu verstehen, werden Sie das gesamte Universum verstehen

Siddhartha Gautama – mit Ehrennamen Buddha – 563 bis 483 vor dem Jahr Null

Das Universum sind wir

Herbert Grönemeyer – Deutscher Musiker und Schauspieler – geboren 1956

Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung

Heraklit – Griechischer Philosoph – 520 bis 460 vor dem Jahr Null

Nahe der Sonne ist das Zentrum des Universums

Nicolaus Copernicus – Preußischer Astronom der Renaissance – 1473 bis 1543

Das Universum ist nicht nur seltsamer, als wir es uns vorstellen, es ist seltsamer, als wir es uns vorstellen können

Arthur Stanley Eddington – Britischer Astrophysiker – 1882 bis 1944

Das Universum hat nicht nur eine Geschichte, sondern jede mögliche Geschichte

Stephen Hawking – Britischer theoretischer Physiker – 1942 bis 2018