Donnerstag, Juni 20, 2024
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StartChan (Zen) BuddhismusDu stehst vor dem Spiegel Teil 4

Du stehst vor dem Spiegel Teil 4

Heute geht es weiter mit meinem Spezial „Du stehst vor dem Spiegel“. Hast Du schon die ersten Teile gelesen?

Seit Dir das veränderte Spiegelbild aufgefallen ist, hat sich viel in Deinem Leben verändert.

Du erlaubst Dir nun, ein liebevolles und achtsames Verhältnis zu deinem Körper aufzubauen und Du hast erkannt, dass der Körper ein Geschenk ist, das Dir gegeben wurde, um das Leben zu erfahren und spirituelles Wachstum zu ermöglichen. Indem Du Dich mehr und mehr um Deinen Körper kümmerst und ihn achtsam behandelst, zeigst Du Wertschätzung für dieses Geschenk und förderst immer stärker gleichzeitig Dein eigenes Wohlbefinden und Deine innere Balance.

In der Praxis des Buddhismus erkennst Du für Dich, dass das Spiegelbild eine Gelegenheit bietet, Dich selbst zu reflektieren und Deine Lebensweise der „Wirklichkeit“ anzupassen. Du nutzt diese Erkenntnis, um dich liebevoll um deinen Körper und Geist zu kümmern und auf dem Pfad der spirituellen Entwicklung voranzuschreiten, endlich, so scheint es, der Körper war ein wichtiger Hinweis.

Du stellst Dich immer wieder erneut vor den Spiegel und betrachtest das vergängliche Abbild deines Körpers. Diesmal jedoch fällt dir etwas auf, das tiefer geht als äußere Erscheinungen. Du erkennst, dass die Wertschätzung gegenüber deinem eigenen Körper mehr bedeutet als nur äußere Schönheit oder eine gesunde Lebensweise.

Als Buddhist verstehst Du, dass der Körper ein vorübergehendes Gefährt ist, das Du in diesem Leben erhalten hast. Du betrachtest ihn als ein Instrument, das es dir ermöglicht, das Leben zu erfahren, zu lernen und zu wachsen. Du erkennst jedoch auch, dass deine wahre Essenz jenseits des Körpers liegt, ja liegen muss.

Du beginnst, Dich auf die inneren Qualitäten zu konzentrieren, die Deinen wahren Wert ausmachen, weil Du erkennst, dass Deine Gedanken, Worte und Handlungen einen viel größeren Einfluss auf Dich und Deine Umgebung haben als das Erscheinungsbild Deines Körpers. Trotz allem ist er das Vehikel, das Dich zur Erleuchtung transportiert.

Du praktizierst Selbstliebe und Selbstakzeptanz, unabhängig von äußeren Erscheinungen. Du verstehst endlich und für immer, dass Du perfekt bist, genau so, wie Du bist, und dass wahre Schönheit von innen kommt. Jetzt kultivierst Du positive Gedanken und Affirmationen, um dein Selbstwertgefühl zu stärken und deine innere Schönheit zum finalen Ausdruck zu bringen.

Immer mehr achtest Du darauf, wie Du Deinen Körper behandelt. Du gibst ihm ausreichend Ruhe und Schlaf, damit er sich regenerieren kann, Du sorgst für eine ausgewogene Ernährung, die Deinen Körper mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Du übst körperliche Aktivitäten, die dir Freude bereiten und Deinen Körper stärken.

Gleichzeitig erkennst Du die Gefahr, Dich zu sehr auf das Äußere zu fixieren und Dich von gesellschaftlichen Normen und Schönheitsidealen beeinflussen zu lassen, denn Du bist dir bewusst, dass dies zu einer falschen Wertschätzung Deines eigenen Körpers führen kann und zu einem Mangel an Selbstakzeptanz.

Du musst Dich immer wieder daran erinnern, dass der Körper vergänglich ist und dass es wichtiger ist, seine Funktionen und Fähigkeiten zu schätzen als sein Aussehen. Du bist dankbar für die Fähigkeit deines Körpers, Dich durch das Leben zu tragen und Dir die Möglichkeit zu geben, Freude und Erfüllung zu erleben.

Wertschätzung gegenüber Deinem eigenen Körper bedeutet auch, dass Du Mitgefühl und Sorge für andere Lebewesen entwickelst, denn Du erkennst, dass alle Lebewesen mit Dir verbunden sind und dass ihre Körper genauso vergänglich sind wie Deiner. Du übst Mitgefühl und hilfst damit anderen, ihre Körper mit Respekt und Würde zu behandeln.

Mit der Zeit entwickelst du eine tiefe Verbindung zu deinem Körper, die über das rein Physische hinausgeht, denn Du erkennst, dass Dein Körper ein Geschenk ist, das Du in diesem Leben erhalten hast, und Du behandelst ihn mit Liebe, Achtsamkeit und Würde, die ihm zusteht.

Indem Du die Wertschätzung gegenüber Deinem eigenen Körper immer weiter kultivierst, erfährst Du eine enorme innere Transformation, die Dich spüren läßt, welche zunehmende Verbundenheit mit Dir selbst und mit der Welt um Dich herum entsteht. Du erkennst, dass wahre Schönheit und Glückseligkeit in der Akzeptanz und dem liebevollen Umgang mit Dir und allen Lebewesen selbst liegen.

Du beginnst, Dich von negativen Selbstbildern und Vergleichen mit anderen zu befreien. Du verstehst, dass jeder Körper einzigartig ist und dass es nicht darum geht, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen, sondern darum, sich selbst anzunehmen und zu lieben.

Die Wertschätzung gegenüber deinem eigenen Körper ist Teil deiner spirituellen Praxis als Buddhist. Du verstehst endlich, dass Dein Körper ein Tempel für Deine Seele ist und dass Du ihn mit Respekt und Würde behandeln solltest, denn die geistigen und emotionalen Gesundheit ist stark verbunden.

Indem Du Dich um deinen Körper kümmerst und ihm mit Wertschätzung begegnest, förderst Du Dein eigenes Wohlbefinden und Deine spirituelle Entwicklung. Du entwickelst ein tieferes Verständnis für die Vergänglichkeit des Körpers und die Bedeutung eines achtsamen Umgangs mit ihm.

Der Spiegel und sein Bild wird zu einem Symbol Deiner inneren Veränderung. Du siehst nicht mehr nur das Äußere, sondern Du erkennst die Weisheit und Schönheit, die in Dir ruhen. Du erkennst, dass die wahre Wertschätzung gegenüber deinem eigenen Körper jenseits des Spiegelbildes liegt und in Deinem Herzen lebendig ist.

Der Weg ist das Ziel!

Der Körper ist vergänglich, vergänglicher als eine Blase; die Fülle des Körpers ist leer, leer wie ein Traum

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Dein Körper ist dein Tempel, halte ihn rein und gesund, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen

B.K.S. Iyengar – 

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper

Juvenal – 

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare

Christian Morgenstern – 

Der Körper ist dein wertvollstes Werkzeug im Leben, behandle ihn gut

Tom Brady – 

Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper

Thales von Milet – 

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