Dienstag, Mai 21, 2024
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Wo bin ich?

Wo bin ich, wo war ich, wo werde ich hingehen?

Klare Fragen, auf die wir keine Antwort haben. Egal wie „wir“ uns mühen, das Leben ist hart, keinesfalls gerecht und sicherlich endlich.

Wo wäre oben, was ist unten, welche Seite war nochmals rechts? Gibt es links überhaupt, oder sind das nur Konstrukte, gleichgeschaltete Empfindungen einer sehr irritierten Spezies.

Nach Buddha ist alles eine Illusion, ein Traum in einem Traum, ähnlich etwa einem Computerspiel, gespielt von Spinnern aus der Zukunft.

Der einzige Erklärungsansatz in diesem Universum, den ich akzeptieren kann, das ist der des Buddha. Seine Worte machen für mich Sinn, ich kann aber nachvollziehen, dass andere Menschen sich Götter suchen wollen, mir passt eine Weltanschauung aber besser zu meinem Bild, dem Zusammenhang von Ursache und Wirkung.

Die Dingen hängen zusammen, das ist unstreitig, aber wie, was macht die Angelegeheit so kompliziert? Erst wer die Lehre des Buddhas vertieft hat, der kommt in eine andere Steigerung seiner subjektiven Lebensphase, das Gefängnis, welches wir uns eins selbst gebaut haben, das fällt.

Meine liebe Frau und mich trennen fast genau 20 Lebensjahre. Wenn ich ihr manchmal von Dingen aus meiner Jugend erzähle, dann fragt sie immer urplötzlich: „wo bin ich da?“

Ja, wo war sie da, ich war schon auf der Welt, da war sie noch nicht einmal ein Gedanke ihres Vaters. Also, entstehen wir, die einzelnen Menschen, bei der Zeugung, oder kommt unsere „Persönlichkeit“ über die Inkarnationen immer wieder „auf die Welt“? Fragen über Fragen, auf die es kaum Antworten gibt, auf die der indische Prinz Sidhartha aber gute Argumente dem Unterbewußten liefert. Oben, unten, echt oder surreal.

Oder aber treffen sich die Persönlichkeiten in einer Zwischenwelt, die Wiedergeburt war auch in anderen Lehren immer wieder Thema, vom Pharao bis zum Zombie, alles ist möglich, wenn man die buddhistische Lehre nicht verstehen kann. Wir waren schon häufig da, vieles kommt bekannt vor, das Leben ist Yin und Yang, für den einen mehr, den anderen weniger.

Wo bin ich zu dieser oder jener Zeit, was wird werden?

Aber ohne Ängste, Sorgen und Nöte sollen wir leben, da sind sich alle Stifter der großen Weltanschauungen einig. Die Menschheit bringt sich aber gerne gegenseitig um, das hat sich über die Jahrtausende immer wieder bewährt. Egal ob wir bei der Zeugung durch „göttlichen“ Funken entstanden, oder durch Reinkarnation fortfolgten.

Bedenke, dass das Leben lebensgefährlich ist.

Gerade deshalb ist der Weg das Ziel.

Buddha sagte einmal, dass wir weitergehen sollen, wenn wir in die richtige Richtung blicken

 

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