Toxische Menschen Teil 3

Toxische Menschen Teil 3

Hier lesen Sie Teil 1 über „toxische Menschen“

3. Ich habe keine Schuld

Wenn wir nun das Ziel von negativen Emotionen eines Mitmenschen sind, mit toxischen Schwingungen überhäuft werden, was machen wir dann?

Wir wissen, dass einfaches Abstandhalten nicht wirklich etwas ändert. Aber was bringt es dann?

Das Um und Auf ist, dass wir verstehen, dass uns keine Schuld an der Angelegenheit trifft. Sofort nach dieser Erkenntnis wird das Selbstbewußtseins wieder steigen, das „Ich“ kommt aus dem Tal der Tränen. Denn das Problem bin nicht „ich“, nach Buddha trifft mich keine Schuld (so wie den „toxischen Menschen“ auch nicht), das Miteinander ist gestört, es liegt nicht nur an einer Person, sondern das Karma schlägt durch, vielleicht es gewissen Vorleben, verknüpft mit dem Karma des für uns „toxischen Menschen“, der ja auch seine Vorgeschichte hat, die Welt durch seine Filter sieht.

Wenn eine Beziehung für uns „Gift“ ist, dann müssen wir das zur Kenntnis nehmen, erkennen, dass es keine Schuldfrage gibt, die Begebenheit nicht persönlich nehmen.

Manche Menschen leben auch einfach von der Energie ihrer Mitmenschen, ziehen aus den Reiberreien ihre Lebenskraft, sie brauchen die negative Energie, so wie andere Personen die Luft zum Atmen benötigen. Deswegen dürfen wir auf die negativen Emotionen gar nicht einsteigen, wir müssen über den Dingen stehen. Einfach gesagt, schwer gemacht, aber Buddhisten könnten sich gerade solche Begegnungen als eine Art der Herausforderung annehmen, die es im Sinne der Philosophie des großen Lehrers zu absolvieren gilt.

Denn es geht nicht um mich oder die andere Person, hier gilt es etwas aufzuarbeiten, was wir jedenfalls näher erkunden müssen. Dieses System müssen wir verlassen, uns genau dieser Herausforderung stellen.

Wenn uns nun jemand beschuldigt, beleidigt, verletzt, sich an uns abreagieren will, dann liegt es nur an uns, ob wir darauf einsteigen, oder ob wir die ganzen Aktionen an uns abperlen lassen wie Wasser.

Wer damit dann Probleme bekommt sollte sich überlegen, ob er die Angriffe wirklich buddhistisch verarbeiten kann, oder warum eben nicht?

Wenn ich die richtige innere Einstellung habe, dann kann man mich nicht provozieren oder verletzen, daraus ziehe ich die Kraft, hinter die Kulissen zu blicken, dann kann ich aus meiner Stärke die Verantwortung übernehmen, die grenzüberschreitenden Angriffe richtig einordnen.

Daraus folgt auch, dass wir klare Ansagen machen können, unsere Grenzen formulieren, und letztendlich diese Emotionen der Gegenseite vermitteln, die diese Schwingungen spürt, merkt, dass die Zeichen der Zeit jetzt anders sind.

Wer sich an anderen Menschen reibt, toxische Begegnungen erlebt, der sollte sich auf seine Dinge konzentrieren, einen klaren Spirit behalten, die emotionale Ebene verlassen, realistisch die Situation betrachten.

Auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel!

 

Die Vergangenheit ist nicht mehr

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Wenn mir die Mutter giftige Blicke zuwirft, wenn mir der Vater die Türe weist, wenn die Gouvernante keift, die Tanten schimpfen, die Bedienten drohen, die Hunde bellen – dann ist’s ein Vergnügen

Eduard von Bauernfeld – Österreichischer Lustspieldichter – 1802 bis 1890

Der Ehrgeiz gleicht der Galle, einem Saft des menschlichen Körpers, der den Menschen tätig, beharrlich, wach und rührig macht, solange seine Ausgänge nicht verstopft sind. Ist das aber der Fall und hat sie nicht den notwendigen Abfluß, so wird sie brandig und dadurch bösartig und giftig

Francis Bacon – Englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler – 1561 bis 1626

Sie wissen, dass Zeit ein sehr dünner Aufguß des Todes ist, der uns langsam zugefügt wird wie ein harmloses Gift. Anfangs belebt es und lässt uns sogar glauben, wir seien fast unsterblich – aber wenn es Tropfen um Tropfen, Tag für Tag um einen Tropfen und einen Tag stärker wird, verändert es sich in eine Säure, die unser Blut trübe macht und zerstört. Selbst wenn wir versuchen wollten, mit den Jahren, die wir noch haben, die Jugend zurückzukaufen, so könnten wir es nicht, die Säure der Zeit hat uns verändert, und die chemische Verbindung ist nicht mehr dieselbe, es müsste denn ein Wunder geschehen

Erich Maria Remarque – Deutscher Schriftsteller – 1898 bis 1970

Man nennt mich einen Narren. Wird Gott, wenn er mich einst zu sich ruft, mich ebenso nennen?

Ludwig II. von Bayern – König von Bayern – 1864 bis 1886

Im Gift ist Arzenei, und diese Zeitung, die, wär‘ ich wohl, mich hätte krank gemacht, macht, da ich krank bin, mich beinah gesund. Und wie der Arme, fieberschwach von Gliedern, die wie gelähmte Angeln von der Last des Lebens niederhängen, aufgepeitscht vom Anfall, wie ein Feuer aus den Armen der Wächter bricht: So sind auch meine Glieder, geschwächt vom Leid und wütend nun vor Leid, dreimal sie selbst

William Shakespeare – Englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler – 1564 bis 1616

 

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