Zuviel gedacht ….

Zuviel gedacht ….

… zu wenig gemacht

Es ist schwer die richtige Balance zu finden, egal bei was.

Im Leben eines Menschen gibt es unzählige Entscheidungen, vom Kaffee bis zum Fernsehprogramm, wir können unter unendlich vielen Dingen wählen, was haben wir uns alles gedacht?

Wer allerdings zu viel überlegt, der verpassten den geeigneten Zeitpunkt zum Handeln, das übermäßige Abwägen der Möglichkeit kann uns belasten und behindern.

Die Eventualitäten von allen Seiten zu betrachten ist richtig und wichtig, aber solange zu überlegen, bis die Sache “durch” ist, das ist Handlungsschwäche.

Aber was ist das richtige Maß? Was ist gutes Überlegen, wann fängt das Zögerliche an?

Wie können wir die gefürchtete Entscheidungsschwäche vermeiden?

Zuerst einmal müssen wir ehrlich zu uns selbst sein, wenn wir ein Problem haben, dann müssen wir dazu stehen. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

Wer soweit ist, über seine (möglichen) Fehler nachzudenken, der ist auf einem guten Weg.

Welche Entscheidungen haben Sie heute getroffen? Haben Sie lange für die Meinungsfindung gebraucht? Welche Beweggründe könnten den Entschlüssen zugrunde liegen? Waren die Gedanken angenehm? Sind Sie im Nachhinein mit den Ergebnissen zufrieden?

Und welche Handlungen haben Sie heute unterlassen, weil Sie zu keinem Entschluss gekommen sind? Sind Ihnen dadurch Chancen entgangen, die vielversprechend aussahen?

Kennen Sie Schachuhren? Das sind Doppeluhren, die bei jedem Schachpartner die verbleibende Spielzeit anzeigen, wem die Zeit ausgeht, der verliert. Wenn Sie wieder etwas entscheiden müssen stellen Sie sich so eine Uhr vor, dann wählen Sie eine Zeit, und wenn diese ausläuft dann entscheiden Sie sich. Egal wie Sie sich entscheiden, jede Möglichkeit scheint “gut” zu sein, sonst müssten Sie nicht solange darüber nachdenken.

Egal was passiert, nach Buddha ist es Ihr Karma genau diese Entscheidung zu treffen, es trifft Sie somit keine Schuld. Die Gründe hierfür können in einer früheren Inkarnation zu finden sein, das Karma anderer Menschen spielt mit hinein, es gibt eine völlig andere Welt hinter der “gefühlten” Realität.

Allerdings könnte es auch Ihr Schicksal sein, dass Sie über alles ewig nachdenken, und eben keine Entscheidungen treffen können oder wollen. Egal was auf Ihren Fall zutrifft, es lohnt sich jedenfalls darüber nachzudenken.

Was wollen Sie erreichen? Sehen Sie ein Muster in Ihrer Verhaltensstruktur? Wollen Sie mit Ihrem Benehmen mit eventuellen Bedrohungen umgehen? Oder verbergen Sie seelische Verletzungen? Haben Sie ein Trauma?

Erzählen Sie mir von Ihrem Leben, still und leise, sprechen Sie zu mir, ganz so, als wenn ich Ihnen gegenüber sitzen würde.

Der Weg ist das Ziel!

 

Wie eine schöne Blume, schön anzusehen, aber ohne Duft, sind schöne Worte fruchtlos in einem Mann, der nicht in Übereinstimmung mit ihnen handelt

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Wir sind unsere Entscheidungen

Jean Paul Sartre – Französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist – 1905 bis 1980

Wir befinden uns gerade im Sommer der Entscheidungen. Gestern war wieder so ein Tag. Dann kommt der Herbst, und dann kommt der Winter der Entscheidungen. Jetzt kommen überhaupt nur noch Entscheidungen

Angela Merkel – Deutsche Bundeskanzlerin – geboren 1954

Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird

Charles de Gaulle – Französischer General und Staatsmann – 1890 bis 1970

Unser Leben ist das Ergebnis unserer Entscheidungen

Stephen R. Covey – US-amerikanischer Bestseller-Autor – 1932 bis 2012

Es gibt keine Verpflichtungen, nur Entscheidungen

Eleanor Roosevelt – US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin – 1884 bis 1962

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