Das Herz in eine Kiste packen

Das Herz in eine Kiste packen

Wenn uns das Herz mal wieder in die Hose rutscht dann hilft es, es erst einmal in eine „gedankliche“ Kiste zu packen.

Hier ist es zuerst isoliert von der Unbill der Welt, geschützt, und Sie haben die Ruhe um zuerst einmal „durchzuschnaufen“.

Dann konzentrieren Sie sich auf die Details in Ihrem Umfeld, Sie beachten alle Kleinigkeiten, achtsam und aufmerksam.

Jetzt erst denken Sie über die Geschehnisse nach, nun bilden Sie sich eine Meinung.

Nach Buddha sollen wir uns nicht Illusionen hingeben, sondern nach der Wahrheit hinter den Dingen forschen, wir sollen erkennen, wie die Zusammenhänge sind.

Wenn uns das Herz „in die Hose“ rutscht, dann ist meist etwas in unserem Ich vorgefallen, da die meisten Störungen in uns selbst auftreten, auf den Dingen beruhen, die wir uns so einbilden.

Immer stellt sich dabei die Frage, was wir gerade gedacht haben, wie es dazu kam, dass uns das Herz überhaupt in die Hose gerutscht ist?

Was waren die Gedanken, die wir gerade gedacht haben? Was haben wir gesehen, oder gehört?

Basieren die Gedanken auf realen Ängsten (der Tiger läuft hinter uns her), oder fürchten wir uns vor hypothetischen Problemen?

Was können wir tun, um das Herz aus der Hose zu bekommen, es nicht mehr in der Kiste verstecken zu müssen?

Achtsamkeit und ein behutsamer Einstieg in die Philosophie Buddhas sind wichtige erste Schritte, um auch stressige Momente zu bewältigen. Es wird sowieso nie so heiss gegessen, wie gekocht wird.

Meditation ist ein weiterer wichtiger Ansatz, um nicht in besonders anstrengenden Momenten die Bodenhaftung zu verlieren. Das Erlernte aus den Ruheübungen mit ins wahre Leben zu bringen, das fällt vielen Menschen aber schwer.

Wer dazu neigt, die Kontrolle und Haftung zu verlieren, der macht sich auch mehr Sorgen als die anderen. Daraus entsteht dann schnell ein Kreislauf, man verliert die positive Grundstimmung, geht davon aus, dass es „schief“ geht. Eine selbsterfüllende Prophezeiung, die immer zu Lasten des Betroffenen geht.

Nach dem Lehrer aller Lehrer ist nichts auf dieser Welt von Bestand, es lohnt sich also nicht, vor irgendetwas Angst zu haben.

Wenn uns wieder das Herz in die Hose rutscht, dann müssen wir ganz „fest“ an die Lehre Buddhas denken, um innerlichen Frieden zu erhalten.

Wichtig ist jedenfalls, die Achtsamkeits– und Meditationsübungen mit ins tägliche Leben zu nehmen, da wir in Ausnahmefällen schnellen Zugang zu unserer Mitte finden können.

Der Weg ist das Ziel!

Nach der Reue ist mein Herz leicht wie eine Wolke, die unbeschwert am Himmel dahinsegelt

Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Das Herz eines Dummkopfes ist in seinem Mund, das Herz eines Weisen ist in seinem Herzen

Benjamin Franklin – Amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann – 1706 bis 1790

Ich holte tief Luft und hörte dem alten Herzen meines Herzens zu: Ich bin. Ich bin. Ich bin

Sylvia Plath – Amerikanische Schriftstellerin und Dichterin – 1932 bis 1963

Ich trage Dein Herz bei mir. Ich trage es in meinem Herzen

E.E. Cummings – US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller – 1894 bis 1962

Das Herz will, was es will

Woody Allen – US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler – geboren 1935

Nur die mit Geheimnissen in ihren Herzen können die Geheimnisse in unseren Herzen ahnen

Khalil Gibran – Libanesischer Künstler und Dichter – 1883 bis 1931

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