Am Montag sterbe ich

Am Montag sterbe ich

Am Montag sterbe ich, das ist eine harte Aussage!

Es gibt bezüglich unseres Aufenthalts auf diesem Planeten nur wenige zentrale Weisheiten, eine davon ist so zu leben, als wenn ich am Montag sterben würde.

Wenn ich nämlich wüsste, dass ich am Montag sterben werde, dann wären mir verschiedene Dinge heute einfach nicht wichtig.

Dann benötigte ich keine Planung über den heutigen Tag hinaus, würde alles daran setzen den heutigen Tag zu geniessen, mich sicherlich und gerade auch an den Dingen erfreuen, die mich sonst nervten, da ich ja weiß, dass ich nur noch wenige Tage habe. Im HIER und im JETZT lebend, nicht in der Vergangenheit, auch nicht in der Zukunft, mich eben nur auf diesen Moment konzentrierend, ohne mir einen Kopf „zu machen“.

Dieser oben beschriebene Tag (Montag) kommt sowieso, also warum ihn nicht als einen guten Freund sehen, der eben sehr bald kommen wird.

Wenn ich alle Dinge, die ich tue, unter der Vorgabe tun würde, dass ich am Montag sterben werde, würde ich die Dinge dann anders tun?

JA, selbstverständlich. Wir gehen immer von der Annahme aus, dass wir noch Millionen wundervoller Sonnenuntergänge sehen werden, weshalb wir dem jetzigen Untergang auch gelangweilt zusehen.

Unsere Vollkaskomentalität läßt uns denken, dass noch viele viele schöne Tage kommen werden. Und was, wenn nicht?

Wenn wir denn sicher wüßten, dass wir am Montag sterben werden, dann würden wir den Rest des Lebens schätzen, die Wünsche und das Wollen einstellen, Anhaftungen lösen, Hass und Gier unterlassen, und Verblendungen auflösen.

Wir sind, wer wir sind, weil wir sein sollen, was wir sind.

Die Ängste lohnen doch alle nicht wirklich, da wir doch wissen, dass wir sterben müssen, warum da noch sich vor etwas ängstigen; das macht doch keinen Sinn.

Im HIER und im JETZT aber, da spielt die Musik, wenn wir das, was wir gerade tun, mehr würdigen, dann sind wir auf dem mittleren Weg Buddhas.

Warum der mittlere Weg? 

Diese Richtung ist vermittelnd, ruhig und friedlich, nicht „Himmelhochjauchzend“, nicht „zuTodebetrübt“, ein gerechter Weg, fair und anständig auch gegenüber sich selbst.

Wenn Sie genau wüßten, dass Sie am Montag stürben, dann würden Sie jetzt mit Ihren Lieben sitzen, eine schöne Flasche öffnen, und noch einmal das Zusammensein geniessen. Das Leben feiern, in einem Universum der Momente baden, sich den Augenblick gönnen.

Gönn Dir!

 

Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus

Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Nach all den Jahren des Angelns nehmen die Fische jetzt Rache

Queen Elizabeth

Bedauern bringt im Leben nichts. Es gehört zur Vergangenheit. Alles, was wir haben, ist das Jetzt

Marlon Brando – Amerikanischer Schauspieler – 1924 bis 2004

Das Gestern ist fort – das Morgen nicht da. Leb‘ also heute!

Pythagoras von Samos – Antiker griechischer Philosoph – 570 bis 510 vor dem Jahr Null

Die Meisten verwechseln Dabeisein mit Erleben

Max Frisch – Schweizer Schriftsteller und Architekt – 1911 bis 1991

Du kannst dir nicht aussuchen wie du stirbst. Oder wann. Du kannst nur entscheiden wie du lebst. Jetzt

Joan Baez – US-amerikanische Folk-Sängerin – geboren 1941

Prüfungen erwarte bis zuletzt

Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dichter – 1749 bis 1832

Den größten Fehler, den wir jetzt machen könnten, wäre, die Schuld beim Trainer zu suchen

Karl-Heinz Körbel – Ehemaliger deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer – geboren 1954

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