Krieg und Frieden

Krieg und Frieden

Krieg und Frieden

Worte werden verboten, Bilder werden zerstört, Rufe nach einem Scheiterhaufen sind vernehmbar.

Schon wieder!

Hier eine kleine Liste der Kriege, die in Europa den blanken Horror verbreitet haben:

  1. Weltkieg ca. 17 Millionen Tote
  2. Weltkieg ca. 100 Millionen Tote
  3. 30-jähriger Krieg ca. 20 Millionen Tote in Deutschland
  4. Griechische und römische Kriege bis zu 100 Millionen Tote
  5. Kreuzzüge bis zu 22 Millionen Tote

Hier eine Liste von Kriegen (Wikipedia) mit insgesamt über 5 Milliarden Toten (weltweit).

Ständig wurde in unserer Geschichte Kriege geführt, unsere Vorfahren sind wahrscheinlich auch dabei gewesen.

Daher meine Frage: Hat Krieg jemals (im Nachhinein betrachtet) zu etwas geführt?

Daran schließt sich meine zweite Frage an, sie basiert auf der Antwort auf meine erste Frage?

Wollen Menschen vielleicht immer wieder Krieg führen, liegt es uns im Blut?

Meine letzte Frage ist, was Sie persönlich davon halten?

Nicht weit von meiner Heimatstadt hat man im Mittelalter die Hexen verbrannt, am lebendigen Leib.

Menschen sind zu wirklich jeder Schandtat in der Lage, wenn die nötigen Umstände zusammenkommen, dann ist einfach alles möglich.

Ein Blick auf unsere Vorfahren zeigt, dass die Menschen eben nicht von Weisheit und Erleuchtung beleckt sind, das Tier steckt tief in uns.

Da ist das Geschwafel der Philosophen und Soziologen von wenig Bedeutung, die meinen, alle schlechten Angewohnheiten dem Menschen ausreden und verbieten zu können, die anderen meinen, gerecht müsse es zugehen auf dieser Welt.

Das Gedankenverbrechen ist wieder zurück.

Buddhisten haben grundsätzlich eine andere Sicht auf viele Dinge.

Die möglichen Kriege, die da kommen können, diese negative Energie ist einfach zu erspüren.

Zu erkennen, dass Menschen eben keine guten Wesen mit gütlichem Charakter sind, sondern ebenso boshaft, hasserfüllt und primitiv handeln können, ist immanent im Menschen angelegt. Zu glauben, dass der heutige Mensch da anders sei, ist unklug.

Das Aufheizen einer Gruppe gegen andere Menschen war schon immer destruktiv. Vorbilder wie Buddha,  Gandhi oder Martin Luther King gingen mit Ehre und Anstand mit allen Menschen um, auch den Andersdenkenden.

Meine buddhistische Ausbildung habe ich vom Shaolin Tempel erhalten, auch in den Kampfkünsten wurde ich dort gut ausgebildet. Ich kann kämpfen, aber ich möchte nicht.

Was ich dort gelernt habe ist, mögliche Gefahr zu riechen. Und in meiner Nase spüre ich förmlich den Rauch, gefährliche Energien bauen sich auf, stürzen wie Wellen über uns, ziehen uns in dunkle Tiefen.

Wenn Sie das Gefühl haben, es wäre nur Dunkelheit um Sie herum, Sie würden abstürzen, in die Dunkelheit, und es gäbe kein Entkommen, keinen Ausweg, dann liegen Sie aber ganz falsch.

Es gibt einen solchen Ausweg, eine Möglichkeit hinter die Kulissen zu blicken. Die von Buddha gefundenen „Erleuchtung“ bietet uns eine Chance, sie ist für alle Menschen möglich.

Die Welt ist nicht gerecht. Es gibt diejenigen unter uns, die „Erleuchtung“ erfahren haben, und dann gibt es diejenigen, die noch danach suchen.

Es gibt auf dieser Welt also 2 Kategorien von Menschen.

Welcher Gruppe wollen Sie angehören?

Es ist eine Entscheidung, so wie alles im Leben eine Entscheidung ist, auch wenn das Karma schon vorbestimmt ist.

 

Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden

– Bertolt Brecht – Deutscher Dramatiker – 1989 bis 1956

 

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