Buddhismus und die Klimawelle

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Buddhismus und die Klimawelle

Tue was du willst, aber nicht weil du musst  – Buddha –

Eine neue Welle schwappt über die Welt, die Klimawelle.

Angetrieben von missionarischem Eifer kommen neue Denkverbote in Mode. Vordenker dieser Bewegung sind die sog. „grünen“ Parteien, mit der unfehlbaren Gretel als Zugpferd.

Immer extremistischere Ansichten von Personen, die von ihrer Position uneingeschränkt überzeugt sind, wollen anderen Menschen ihre Meinung aufzwingen, über Totschlagargumente die Klimathematik bis in alle Lebensbereiche kontrollieren.

Als heilige Kuh wird der „Klimakonsens“ in der Wissenschaft benannt. Der letzte Konsens in der Wissenschaft, der mir bekannt ist, war, dass die Erde eine Scheibe sei. Seitdem war sich die Wissenschaft wohl bei gar nichts mehr einig.

Häufig werde ich gefragt, was ich von dieser ganzen Sache halte.

Generell ist diese Erde und unsere Umwelt vorbehaltlos zu schützen.

Doch kann es weder sein, dass es „Denkverbote“ gibt, noch dass eine Seite hier für sich proklamiert, ihre Meinung sei die einzig richtige, und daher müsse die andere Seite schweigen.

Der edle achtfache Pfad des Buddha hat in seinen Leitsätzen:

 

Rechte Erkenntnis,

Rechte Gesinnung oder auch rechter Entschluss,

Rechtes Reden,

Rechtes Handeln und Verhalten.

 

Doch was ist die rechte Erkenntnis, was der rechte Entschluss, was das rechte Reden und das rechte Verhalten?

Die Problematik der Umweltverschmutzung ist bekannt, Flüsse verschmutzen, Tiere sterben, Menschen leiden. Dies zu erkennen ist nicht schwer.

Aber ein Klimawandel, von Menschen gemacht? Das ist doch wohl etwas hoch gegriffen. Haben wir Menschen die Macht diese Erde so nachhaltig zu verändern, dass sich sogar das Klima wandelt? 

Ich glaube nicht.

Ich bin bald 60 Jahre auf dieser Welt, es gab schon immer heiße Sommer und kalte Winter. Vor ca. 40 Jahren (am 8. 8. 1975) brachte die Bildzeitung in der Titelstory: „40 Grad Hitze – Jetzt wird das Wetter lebensgefährlich“.

An diesen Sommer kann ich mich gut erinnern: in Schweiß gebadet stand ich auf einem Traktor, wir machten am Bauernhof unser Stroh. Es war so unglaublich warm.

Meine Erkenntnis ist: das Klima hat sich nicht verändert.

Daraus folgt mein rechter Entschluss: wir müssen viel sorgsamer mit der Erde umgehen, z. B. sollten Produkte ohne Plastikverpackung von der Mehrwertsteuer befreit werden, aber Verbote lehne ich ab. Anreize ja, Bevormundung nein.

Daraus entspringt mein rechtes Reden: ich werde den Klima-Savonarolas (ital. Mönch im 15. Jahrhundert) nicht nach dem Mund reden, ich verachte Menschen, die andere Menschen unterdrücken wollen, egal aus welchen Beweggründen sie handeln.

Besonders bedrückt mich dieses hasserfüllte Kind, dessen Jugend wir ja zerstört haben. Instrumentalisiert von wem auch immer.

Mein rechtes Handeln basiert ebenfalls auf meiner rechten Erkenntnis und meinem rechten Entschluss: ich verweigere mich allen Themen, bei denen ich das Gefühl habe, dass ich instrumentalisiert werden soll.

Gerne verzichte ich freiwillig auf Plastik wo ich kann, gerne schalte ich Licht und Heizung nur ein wenn es wirklich notwendig ist, aber ich lasse mir nicht von ungebildeten Menschen die Welt erklären.

 

Meteorologen sind Leute, die über Geophysik, Thermodynamik und Klimatologie ungemein viel und über das Wetter von morgen fast nichts wissen

Ron Kritzfeld – Deutscher Aphoristiker – geb. 1921

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