Sonntag, Mai 19, 2024
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Ernährungsumstellung

Hier ein Text meines Schülers Benny, den ich Euch nicht vorenthalten will: 

Hallo Rainer,

anbei meine Beobachtungen zur Ernährungsumstellung für deinen Podcast:

Dein Körper ist dein Tempel, pflege ihn gut. Nach diesem Motto habe ich eigentlich immer gelebt. Viel Sport und eine relativ gute und gesunde Ernährung waren für mich selbstverständlich. Natürlich habe ich am Wochenende auch gerne mal was gegessen.

Dennoch kann ich heute für mich sagen, dass ich in Sachen Ernährung völlig auf dem Holzweg war. Ich war immer der Meinung, dass die Kalorienmenge der entscheidende Faktor für Übergewicht ist. Das hat mir nie eingeleuchtet, da ich durch das ständige Training ein Kaloriendefizit und keinen Kalorienüberschuss hatte. Ein sogenanntes Wohlstandsbäuchlein hatte ich trotzdem.

Mittlerweile habe ich meine Ernährung so umgestellt, dass ich nur noch im Zeitfenster von 15 bis 17 Uhr esse. Am Anfang war es wirklich eine Qual, trotz meiner enormen Willenskraft.

Beim ersten Training hatte ich das Gefühl, dass mir die Beine wegbrechen. Ich fühlte mich schnell erschöpft und hatte ständig Heißhunger auf Süßes. Ich persönlich fühlte mich wie auf Entzug. Aber wovon? Zucker.

Nach etwa drei Tagen hatte ich mich an die neue Situation gewöhnt. Es fiel mir viel leichter „durchzuhalten“. Dazu muss ich sagen, dass ich schon immer ein sehr disziplinierter Mensch war und bin.

Nach und nach bemerkte ich die ersten Veränderungen. Diese möchte ich anhand von Daten mit dir teilen.

Vor der Umstellung lag mein Blutzucker immer etwas über dem Normalwert. Nüchtern (100) und auch nach dem Essen (135-140). In der Fachsprache spricht man gerne von Prädiabetes.

Meine Herzfrequenzen waren durch den Sport immer in sehr guten Bereichen. So hatte ich eine Ruheherzfrequenz von ca. 50-58 Schlägen pro Minute, beim Laufen ca. 151-160 Schläge pro Minute. Auch mein Blutdruck war im „Normbereich“. 130/90.

Mein BMI, ich glaube nicht an diesen Wert (ein Standard der amerikanischen Lebensversicherungen), lag bei 26, also leicht übergewichtig.

Während dieser Ernährungsumstellung habe ich alle meine Werte aufgrund meiner Vorgeschichte akribisch verfolgt, dokumentiert und beobachtet.

Eine ganz erstaunliche Veränderung stellte ich bei meiner Herzfrequenz fest. Die Ruheherzfrequenz sank auf 42-45 Schläge pro Minute, beim Joggen lief ich plötzlich im aeroben Bereich 135-145. Das war erstaunlich. Das Joggen fiel mir nicht mehr schwer.

Auch der Blutzucker hat sich positiv verändert. Nüchtern 90 und nach dem Essen bis 135, also jetzt im Normbereich. Der Blutdruck liegt seitdem meist bei 120/80.

Rasend schnell hatte ich innerhalb von 14 Tagen 2,5 kg Gewicht verloren. Das hatte mich zunächst erschreckt, das ging mir doch etwas zu schnell. Es stellte sich heraus, dass die 2,5 kg Darminhalt waren. Dieses Gewicht habe ich seitdem gehalten. Ich nehme weder weiter ab noch zu. Der Bauch ist nicht mehr aufgebläht. Die Haut wirkt frischer, der Kopf klarer.

Natürlich achte ich auf die richtige Ernährung.

Erstaunlicherweise habe ich noch eine bemerkenswerte Beobachtung gemacht: Mein „Brain-Fog“ ist verschwunden. Keine Gedankenspiele im Kopf, keine Sorgen, kein Nachdenken über die verrücktesten Dinge, sondern nur noch „die Dinge so nehmen, wie sie sind“.

Seitdem kann ich jederzeit meditieren, was mir früher manchmal sehr schwer fiel. Ich nutze diese Zeit oft in meinen Pausen oder am Abend.

Ich bin kein Arzt, ich will und kann keine Empfehlungen geben. Jeder sollte sich selbst mit seiner Ernährung auseinandersetzen, Bücher lesen und sich mit seinem Körper beschäftigen.

Der Körper ist der Tempel der Seele, pflege ihn gut. Das Haus oder die Wohnung wird auch gut gepflegt, sonst würde man sich nicht wohl fühlen.

O Mi to o Fo

Dein Schüler

Benny

Halte deinen Körper gesund. Er ist der einzige Ort, den du zum Leben hast

Buddha – 

Gesundheit ist Reichtum, geistiger Frieden ist Glück, Yoga zeigt den Weg

Swami Vishnudevananda

Die größte Freude im Leben besteht darin, gesund zu sein

Thomas Carlyle

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt

Chinesisches Sprichwort

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts

Arthur Schopenhauer

Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen

Weltgesundheitsorganisation (WHO) – 

Diese Zitate unterstreichen die Bedeutung von Gesundheit als Wohlstand und Glück und erinnern daran, dass Prävention und Achtsamkeit im gegenwärtigen Moment entscheidend sind.

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