Samstag, Mai 21, 2022
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Geschenke an mein Ich Teil 1

Um ein achtsames und bewußtes Leben zu führen sollten Sie sich ausreichend „selbst“ beschenken. Solche Geschenke an das eigene Ich sind unschätzbar für die Laune und das Wohlbefinden. Gerade die „Wohlfühl-Buddhisten“ unter uns werden so auf den Weg des Buddhas aufmerksam, finden dann im Laufe der Zeit das passende Mindset, um überhaupt erst tiefer in die Lehre des Lehrers aller Lehrer einzudringen.

1. Ehrlichkeit

Wer sich selbst gegenüber ehrlich sein kann, der ist auf einem fantastischen Weg. Nach Buddha steht ganz am Anfang seiner Botschaft des edlen achtfachen Pfades, der rechtes Erkennen als ersten Schritt definiert. Wer die Dinge erkennt, so wie sie sind, der ist ehrlich, sich selbst gegenüber, aber dann auch in der Folge dem Umfeld gegenüber.

2. Weisheit

Aus dem ersten Schritt, der Ehrlichkeit, folgt dann als nächste Folge aus dem edlen achtfachen Pfad das rechte Sprechen und Handeln, denn wer erkannt hat, wie die Dinge zusammenhängen, der ist ein weiser Mensch, er wird nicht wünschen und wollen, sich selbst nicht erhöhen, wird auf die Gesundheit achten, das Umfeld gut und mit Liebe behandeln, seine Energie in das Wohlergehen seiner Familie und seines Kulturkreises stecken, klug handeln und dafür respektiert werden.

3. Vergebung

Weil der ehrliche (oben 1.) Mensch schnell Weisheit (oben 2.) erlangt, kann er sich und seinen Mitmenschen auch vergeben, denn er trägt nicht mehr das Leid der gesamten Menschheit mit sich herum, wälzt sich nicht in Schmerzen, kultiviert auch keine Probleme, sondern nutzt sein Wissen um den Zusammenhang der Dinge, er vergibt zuerst sich, dann auch allen anderen. Nur konsolidierte Menschen können letztendlich vergeben, lösen sich vom tiefen Schmerz der menschlichen Evolution.

4. Freundlichkeit

Wer die Punkte 1. bis 3. verinnerlicht hat, der weiß, dass die anderen Lebewesen auf ihrer persönlichen Reise zum Teil ganz furchtbar leiden, weil sie (noch nicht) den Pfad zur Erkenntnis gewählt haben, derweil (noch) anderen Dingen nachstreben, die leidvoll und vergänglich sind, weshalb der Wissende solchen armen Seelen gegenüber freundlich und mit Mitgefühl auftritt.

5. Zeit

Jeder Moment ist kostbar, ob wir morgen noch „hier“ sind ist keinesfalls garantiert, weshalb die Zeit unser kostbarstes Gut sein dürfte. Wann haben Sie sich (das letzte Mal) bewußt Zeit für sich selbst genommen, etwa einen Spaziergang unternommen, obwohl Sie eigentlich noch tausend andere Dinge zu erledigen hatten, oder einfach am Sofa ein Nickerchen gemacht, trotzdem die Arbeit noch nicht erledigt war? Machen Sie sich mit einer Portion an Extra-Zeit ein Geschenk, gönnen Sie sich qualitativ hochwertige Zeit. In den nächsten Tagen lesen Sie hier weiter über die „Geschenke an mein IchDer Weg ist hier das besondere Ziel!  

 

Denke nicht über meine letzten Worte nach, die sind bereits Vergangenheit

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke

Daphne du Maurier – Britische Schriftstellerin – 1907 bis 1989

Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft – keinen größeren Reichtum, keine größere Freude

Epikur von Samos –  Griechischer Philosoph – 341 bis 271

Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht innerer Einstellung

Erich Fromm – Deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe – 1900 bis 1980

Was du wirklich besitzest, das wurde dir geschenkt

Marie von Ebner-Eschenbach (Marie Freifrau Ebner von Eschenbach) – Österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin – 1830 bis 1916

Die Vorstellung, dass einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich

Elias Canetti – Bulgarisch-britischer Schriftsteller – 1905 bis 1994  

 

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