Samstag, Mai 21, 2022
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Wann ist es genug?

Der Mensch bekommt nur sehr schwer “genug”, immer noch etwas mehr, mehr Geld, mehr Gesundheit, mehr vom Leben, mehr Liebe, mehr Sex, mehr von allen möglichen Dingen.

Wann ist es jemals “genug”, warum wollen wir immer “mehr”, wo führt der Weg nur hin? Und wer “braucht” all die Dinge, die er/sie so anschafft?

Der Trend zum Minimalismus kommt gerade in der Konsumgesellschaft immer wieder auf, denn tief in ihrem Inneren merken die Leute, dass der Kaufrausch auch nichts bringt, ja auch nichts bringen kann.

Ich für meinen Teil werde jetzt im Frühling mich wieder durch meinen ganzen Besitz durchgraben, um alles Unnütze auszusortieren, um mein Leben leichter und schlanker zu gestalten, um wieder zu mir zu finden. Denn all der Besitz, das bin nicht ich, das sind zum großen Teil nutzlose Gegenstände, die hauptsächlich Staub fangen.

Meist ergeben sich dabei weitere Aktivitäten, die jetzt noch gar nicht absehbar sind, die aus dem Aufräumprozess entstehen.

Aber dies ist für das Frühjahr, ich spreche allgemein, wann wird es jemals genug sein, wer wird verzichten, wer das Wollen aufgeben, das Wünschen beenden? Immer mehr häufen wir Menschen auch als Kollektiv an, wir verbrauchen mehr und mehr, ohne Maß und Ziel wird alles ausgebeutet, die Natur, die Tiere, der Mensch ist unersättlich.

Wollen wir darüber nachdenken, oder immer weiter machen? Wollen wir die Tiere als Lebewesen sehen, oder immerzu als Nutztiere bezeichnen? Wollen wir mit der Umwelt endlich vernünftig umgehen, oder nicht?

Wann ist “genug”, wann ist “genug” für Sie?

Was brauchen wir, wo soll die Reise hingehen? Für uns als Menschen, aber auch für die Menschheit?

Wollen Sie sich einmal Gedanken machen, sich überlegen wohin Ihre Reise gehen soll? Wann Sie als Person „genug“ haben? Wann Sie sich auf Inhalte und Werte konzentrieren wollen?

Tief in unserem Inneren wissen wir, dass aller Besitz nur schnöder Tand ist, dass alles nicht wirklich wichtig sein kann, dass es da noch etwas anderes gibt, ja geben muss. Daran, dass Sie auf dieser Seite buddhistische Texte lesen, daran erkennen Sie, dass für Sie auch noch andere Dinge zählen, die nicht materieller Natur sind.

Die Philosophie des Lehrers aller Lehrer sagt, dass wir leiden weil wir nichts behalten können, alles verlieren werden, weil die Vergänglichkeit das alles bestimmende Element im Leben jedes Menschen ist. Die wichtigste Frage ist, wie wir selbst dazu stehen, welche Lehren wir aus dieser Gewissheit ziehen; was folgt aus dieser Gewissheit?

Der Weg ist das Ziel!

 

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Wenn man zu lange an einem Orte wohnt, häufen sich zu viele Sachen an. Man übernimmt zu viele Pflichten und Geschäfte, verkehrt mit zu vielen Familien, und wenn man fortzieht, empfindet man Trennungsschmerz

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Genug ist nicht genug

Conrad Ferdinand Meyer – Schweizer Novellist, Dichter und Epiker – 1825 bis 1898

Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug

Epikur von Samos –  Griechischer Philosoph – 341 bis 271

Das Leben ist lang genug, um zu erkennen, daß man oft genug zu kurz kommt

Ernst Ferstl – Österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker – geboren 1955

Wem wenig nie genug ist, dem wird auch genug immer zu wenig sein

KarlHeinz Karius – Urheber, Mensch und Werbeberater – geboren 1935

Die meisten Menschen sind, um glücklich zu sein,
nicht gescheit genug oder nicht dumm genug

Voltaire – Französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller – 1694 bis 1778

 

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