Was wir sehen ist nicht wirklich real

Was wir sehen ist nicht wirklich real

Unsere fünf Sinnesorgane sind die Augen, die Ohren, die Nase, die Zunge und der Tastsinn.

Mit unseren Augen sehen wir die Welt. So jedenfalls „scheint“ es. Ist die Realität denn objektiv, oder handelt es sich um subjektive Wahrnehmungen, die wir uns nur selbst „zurecht“ legen?

Betrachten wir einen normalen Baum im Wald, Lichtphotonen mit ganz unterschiedlichen Frequenzen fallen auf seine Blätter, manche werden aufgenommen, andere werden zurückgeworfen, kommen in den Rezeptoren in unseren Augen an.

Von dort gehen die Photonen durch die Augenlinse, werden auf die Netzhaut geworfen. Von dort werden chemische und elektrische Impulse an unser Gehirn geleitet, das dann das Bild eines Baumes visualisiert, farblich auffüllt, sowie mit weiteren Daten versieht.

Wir können den Baum auch anfassen, wir können hören, wie der Wind durch die Blätter streift, die Nase kann den Geruch des Baumes aufnehmen, die Zunge könnte den Geschmack aufnehmen, mit allen fünf Sinnen können wir das Bild des Baumes „vervollständigen“, alles kommt uns so „real“ vor.

Aber ist es real, oder ist es nur das, was wir sehen wollen?

Unsere Sinne „sagen“ uns, dass es eine Realität gibt, aber würde der Mensch, der neben uns steht, von seinen Sinnen dieselbe subjektive Wahrnehmung „erfahren“? Oder eine völlig andere Realität aufgetischt bekommen?

Nach Buddha sollen wir hinter die Realität blicken, da es hinter den Kulissen ganz andere Wirklichkeiten zu erfahren gibt. Wenn wir uns schon unserer Sinnesorgane nicht völlig sicher sein können, wie verhält es sich dann mit den Informationen, die unser Geist anhand der Sinnesorgane gespeichert hat?

Hier wird die Angelegenheit schnell kompliziert, ist die Welt vielleicht gar nicht so, wie unser Geist dies eingeordnet hat? Gibt es am Ende gar keine Realität, da alles, was objektiv erscheint, am Ende nur von unseren eigenen Sinnesorganen subjektiv in Kategorien gepresst wird?

Wie hängen dann noch die Filter dazwischen, die wir uns im Laufe der Zeit angewöhnt haben, durch die „wir“ die Welt dann sehen, weil wir es eben so wollen, und nicht anders?

Also gibt es nur eine beobachtete Realität, die, die wir ganz persönlich sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken wollen, nach unseren ganz individuellen Vorstellungen.

Nichts ist folglich „real“, alles nur empfunden, zurechtgebogen und arrangiert, wir wollen gar nicht wirklich sehen, da unser Bewusstsein dafür viel zu bequem ist, das wirkliche Sehen ist schon lange nicht mehr in Mode.

Als Betrachter entwerfen wir unsere eigene Welt, wir sind die Erschaffer aller Beobachtungen und Empfindungen, wir sind selbst der Schöpfer. Wir gestalten uns die Welt so, wie wir sie dann erleben.

Der Weg ist das Ziel!

 

Der Geist ist die Quelle aller Verwirrung

– Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Realität: Was für ein Konzept

Robin Williams – US-amerikanischer Schauspieler und Komiker – 1951 bis 2014

Die einzige unmittelbar glaubwürdige Realität ist die Realität des Bewußtseins

René Descartes – Französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler – 1596 bis 1650

Ich bin nicht verrückt, meine Realität unterscheidet sich nur von Ihrer

Tim Burton – US-amerikanischer Autor, Produzent und Filmregisseur – geboren 1958

Die Realität ist nur eine Illusion, wenn auch eine sehr hartnäckige

Albert Einstein – Theoretischer Physiker – 1879 bis 1955

Stell dich der Realität – so wie sie ist. Nicht was es war oder was du haben wolltest

Jack Welch – US-amerikanischer Manager – 1935 bis 2020

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