Eifer-sucht

Eifer-sucht

Im Eifer sucht man die Sucht, gleich einer Krankheit befällt sie die Menschen.

Eifersucht sind Gefühle von Unsicherheit, Angst und Besorgnis über einen relativen Mangel an Besitz oder Sicherheit, meist gefühlt in einer Beziehung zu anderen Menschen.

Eifersucht kann ein mächtiges Gefühl sein, aber es ist nur ein Gefühl, der Auslöser liegt in uns, wir selbst entscheiden, ob wir diesem Gefühl erliegen, oder eben nicht.

Auslöser der Emotion ist unsere eigene Unsicherheit, wir haben Angst, dass wir „nicht genug“ sein könnten, dass wir etwas oder jemanden verlieren werden.

Um die Kontrolle über die eigenen Gefühle zu behalten hilft es, die Lehre Buddhas zu bemühen. Wir werden alles, was uns lieb und teuer geworden ist, eines Tages verlieren. Also lohnt sich Eifersucht nicht, da der Ausgang ja bereits klar ist, die Eifersucht ist ein sinnloses Gefühl.

Trotzdem wurde aus Eifersucht schon gemordet, ja sogar Kriege wurden nur wegen dem Gefühl der Eifersucht geführt.

Der Gedankenpalast schlägt seine Kapriolen, die Emotionen verselbstständigen sich, die Kontrolle über das Leben geht verloren.

Wenn Sie Ihre Gefühle wieder einmal überfordern, dann denken Sie an die Lehre Buddhas, der das Anhaften an Menschen und Besitz als die Grundlage aller sinnlosen Leiden der Menschen ansah.

 

Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück

– Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Eifersucht ist Angst vor dem Vergleich

Max Frisch – Schweizer Schriftsteller – 1911 bis 1991

Neugier ist die Tochter der Eifersucht

Moliere – Jean-Baptiste Poquelin alias Molière – Französischer Schauspieler – 1622 bis 1673

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

Franz Grillparzer – Österreichischer Dramatiker – 1791 bis 1872

Ich verspüre eine Eifersucht auf alle Winter, die du haben wirst, ohne mich

Judith Hermann – Deutsche Schriftstellerin – geboren 1970

Es kann Liebe ohne Eifersucht geben, aber nicht ohne Ängste

Miguel de Cervantes – Spanischer Schriftsteller – 1547 bis 1616

Eifersucht: unnötige Besorgnis um etwas, das man nur verlieren kann, wenn es sich sowieso nicht lohnt, es zu halten

Ambrose Bierce – Amerikanischer Schriftsteller – 1842 bis 1914

Eifersucht, die Begleiterin der Liebe, hat dagegen brennende Eile, alles zu glauben, was nicht erfreut. Nicht durch Tatsachen allein, schon durch Schatten und Träume läßt sie sich schrecken

Francesco Petrarca – Italienischer Dichter und Geschichtsschreiber – 1304 bis 1374

Eifersucht war – das hatte er durch diesen Traum begriffen – das trostloseste Gefängnis, das es auf der Welt gab. Denn es war ein Gefängnis, in das der Gefangene sich gewissermaßen selbst einsperrte. Niemand zwang ihn dazu. Er ging aus freien Stücken hinein, schloss von innen ab und warf den Schlüssel durch das Gitter nach außen. Und niemand auf der ganzen Welt wusste, dass er dort eingekerkert war. Nur wenn er sich selbst dazu entschloss, konnte er es verlassen. Denn das Gefängnis befand sich in seinem Inneren. Doch er war außerstande, diesen Entschluss zu fassen. Sein Herz war von einer unüberwindlichen Mauer umgeben. Das war die wahre Natur der Eifersucht

Haruki Murakami – Japanischer Autor – geboren 1949

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