1000 Jahre Sturm

1000 Jahre Sturm

Wenn man die Geschichte der Menschheit über die letzten 1000 Jahre betrachtet, dann gab es fast durchgehend Kriege, Chaos und Verwüstung. Phasen mit Ruhe und Frieden waren geprägt von „Aufrüstung“, die dann grundsätzlich im Climax des Hasses mündeten.

Was läuft nur falsch in der menschlichen Psyche, warum gibt es keinen wirklichen Frieden zwischen den Menschen, den Nationen, den Völkern und den Rassen?

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang
Mahatma Gandhi – Indischer Rechtsanwalt – 1869 bis 1948

Wer die heutige Situation realistisch bewertet kommt zum Entschluss, dass die Welt gerade wieder heftig „brennt“.

Der größte Teil der Menschen will aber Frieden, nicht Krieg, will keine keine Unruhen, kein Chaos.

Wo bleiben die Stimmen der schweigenden Mehrheit?

Buddhisten wissen, dass sowieso alles so kommt wie es kommen muß.

Allerdings stellt sich mir als Buddhisten die Frage, wie ich mit der schweren Lage auf der Welt umgehen sollte.

Ich will in Frieden leben, ich will kein Chaos. So muss ich meine Stimme erheben, um auf die Sinnlosigkeit von Gewaltausbrüchen aller Art hinzuweisen.

Egal aus welchem Grund man „zu den Waffen greift“, für Gewalt gibt es keine Rechtfertigung. Immer gibt es einen anderen Weg, wenn man denn nur will. Das beste Beispiel ist hier Mahatma Gandhi, ein wahrer Prophet der Gewaltlosigkeit. Durch seine Ideen konnte die indische Unabhängigkeit maßgeblich erreicht werden. Er wünschte sich nichts mehr als das friedliche Zusammenleben der Menschen.

Heute ist Gandhi für viele Menschen ein Vorbild.

Um dem Sturm zu entkommen müssen wir unseren persönlichen Frieden finden, ohne Gier, ohne Hass, ohne Verblendung. Bedeutende Personen zeigen uns mit ihrem Vorbild (Buddha, Gandhi oder Martin Luther King), dass Gewalt keine Lösung sein kann.

Wie wollen wir sein, in welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Ich für meinen Teil möchte in einer friedlichen Welt zu mir finden, mein „Ich“ verlangt nicht nach materiellen Dingen, ich will kein Chaos oder gar Krieg unterstützen.

Buddha zeigte uns mit seiner Philosophie einen Ausweg aus der gestörten Welt, er ging den mittleren Weg.

Ich folge ihm auf diesem Weg.

 

Wer Wind sät, wird Sturm ernten
Sprichwort – Es geht auf eine Bibelstelle im Buch „Hosea“ zurück

Worte sind Luft. Aber die Luft wird zum Wind, und der Wind läßt die Schiffe segeln
Arthur Koestler – Britischer Schriftsteller – 1905 bis 1983

Die Wandlung der Gesellschaft ist nicht so wichtig; sie wird sich natürlich und zwangsläufig ergeben, wenn der Mensch die innere Wandlung vollzogen hat
Jiddu Krishnamurti – Spiritueller Lehrer – 1895 bis 1986

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