Dienstag, Mai 21, 2024
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StartChan (Zen) BuddhismusDas ständige Grübeln

Das ständige Grübeln

Im Buddhismus ist es das Ziel jedes Menschen, inneren Frieden und Ruhe zu finden. Doch es kann vorkommen, dass Du nachts wachliegst und unaufhörlich grübelst. Dabei tauchen schnell Fragen auf, wie zum Beispiel:

„Warum bin ich nicht beliebt?“
„Ich hoffe, dass meine Kinder sicher mit dem Auto ankommen.“
„Wird es finanziell nächsten Monat zum Leben noch reichen?“
„Bin ich ein guter Vater/Mutter?“
„Warum verschwende ich mein Leben?“
„Was denken die Kollegen über mich?“
„Oh, ich spüre ein Ziehen in meinem Magen, hoffentlich ist es nichts Ernstes.“

Diese Gedanken können eine Quelle der Unruhe und Sorge sein. Im Buddhismus wird jedoch gelehrt, dass wir nicht zwingend von ihnen gefangen genommen werden müssen.

Durch Achtsamkeit und bewusstes Erkennen können wir erkennen, dass diese Gedanken vorübergehend und nicht die absolute Wahrheit sind. Wir haben die Fähigkeit, einen Raum der inneren Ruhe und Gelassenheit zu schaffen.

Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment lenken und uns von unseren Sorgen und Ängsten lösen, können wir einen Zustand inneren Friedens erreichen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Grübeleien nicht die Kontrolle über unser Leben haben müssen. Wir haben die Möglichkeit, unsere Gedanken bewusst zu lenken und uns von negativen Denkmustern zu befreien.

Indem wir uns auf unsere innere Stärke und unser wahres Wesen besinnen, können wir die belastenden Gedanken loslassen und den Pfad zur inneren Ruhe und Frieden im Einklang mit dem Buddhismus finden.

Besonders bei emotional herausfordernden Situationen neigen wir dazu, gerne zu grübeln. Es passiert oft nachts, direkt nach dem Aufwachen oder auch nach der Arbeit. Wir ärgern uns darüber, dass wir nicht aufhören können zu grübeln und fangen an, noch mehr zu grübeln. Dabei stellen sich Fragen wie: Warum ist das so?

Das Ergebnis davon? Wir haben emotionale Leiden. Je tiefer wir in diesen Grübeleien gefangen sind, die in unserem Gedankenpalast ablaufen, desto schlechter fühlst wir uns.

Das Grübeln erzeugt in der Folge dann Ängste, raubt uns schnell die Freude am Leben, führt zu Schlafstörungen und beeinträchtigt sogar die Gesundheit. Obwohl wir wissen, wie sinnlos und schädlich diese Gedanken sind, können wir das Grübeln nicht stoppen. Es fühlt sich an, als würden die Gedanken uns überall hin verfolgen und versuchen, uns verrückt zu machen.

Aber ich kenne hier einen anderen Weg:

Sobald wir verstehen, was das Grübeln wirklich bedeutet und in uns anrichtet, verliert es seine starke Anziehungskraft, wir können damit schlußendlich aufhören. Viele Menschen versuchen leider mit dem falschen Ansatz, das endlose Grübeln zu stoppen. Wenn wir jedoch nach grundlegenden Veränderungen suchen, dann ist der Buddhismus eine klare Lösung.

Exzessives Grübeln hat sich zu einem globalen Problem entwickelt.

Es beeinflusst verschiedene Bereiche des Lebens negativ, wie Beziehungen, Beruf, Gesundheit und dem allgemeinen Lebensstil. 

Es ist wichtig zu erkennen, dass dein Handeln und Denken immer ein Ausdruck des Innenlebens sind. Die äußere Welt spiegelt lediglich deine innere Welt wider, nach Buddha sind wir selbst die Gestalter unserer Welt.

Und wir wissen ja, der Weg ist das Ziel!

Lese in den nächsten Tagen weiter über den Themenschwerpunkt „Das ständige Grübeln“

Das Grübeln ist wie ein Rad, das im Leerlauf dreht und uns nirgendwohin bringt

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Das Grübeln über Vergangenes und Sorgen über die Zukunft sind Hindernisse auf dem Weg zum Glück. Lass los und lebe im gegenwärtigen Moment

Buddha

Grübeln ist wie das Schaukeln in einem Stuhl: Es hält uns beschäftigt, bringt uns aber nicht voran

Van Roy – Belgische Schauspielerin – 

Wenn du dich im Grübeln verlierst, verpasst du die Schönheit des gegenwärtigen Moments

Unknown

Grübeln ist das Flattern der Seele, während sie versucht, ihre Flügel zu entfalten

Khalil Gibran – Libanesischer Künstler und Dichter – 1883 bis 1931

Das Grübeln ist wie das Schütteln eines Schneekugel: Es bringt die Gedanken durcheinander und verhindert, dass sich die Klarheit setzt

Unknown

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