Bedürfnisse

Bedürfnisse

Ständig sind wir beschäftigt unsere Bedürfnisse zu befriedigen, wir wollen dies, brauchen das, suchen nach jenem.

Was war im Rückblick wirklich wichtig, was hat uns befriedigt, was war nutzlos?

Welche Dinge glaube ich zu brauchen, und welche benötige ich WIRKLICH.

 

Laß deinen Geist still werden wie einen Teich im Wald. Er soll klar werden, wie Wasser, das von den Bergen fließt. Laß trübes Wasser zur Ruhe kommen, dann wird es klar werden, und laß deine schweifenden Gedanken und Wünsche zur Ruhe kommen

Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

In der Jugend wird fast jedes Bedürfnis zum Genuß, im Alter jeder Genuss zum Bedürfnis.

Jean Paul – Deutscher Schriftsteller – 1763 bis 1825

Wehe einer Jugend, die keine Ideale hat und glaubt, die nicht das Bedürfnis hat, sich zu ihnen zu erheben!

Luise Otto-Peters – Deutsche Schriftstellerin, Journalistin und Frauenrechtlerin – 1819 bis 1895

Jede Begierde ist ein Bedürfnis, das sich als Schmerz bemerkbar macht

Voltaire – Autor der französischen und europäischen Aufklärung – 1694 bis 1778

Der Wunsch, etwas zu besitzen, ist oft größer als das Bedürfnis, es zu benützen

Ernst Reinhardt – Schweizer Publizist und Aphoristiker – geboren 1932

Dein Bedürfnis. Du bist wie eine Blume. Immer stolz und farbenfroh, schön anzusehen. So lange Du Dein Wasser bekommst

Claudia Malzahn – Deutsche Dichterin und Lyrikerin – geboren 1969

1 Comment
  • TeeJay
    Posted at 13:01h, 03 Juni Antworten

    „Brauchen“ wir weniger, oder ist es wichtiger sich erstmal die Bedürfnisse erfüllen zu lernen, damit das logische Denken wieder zurückkommen kann? Denn je höher die Gefühlswelt schlägt, desto weniger ist das Gehirnareal für sachliches Denken aktiv. Bleiben Bedürfnisse dauerhaft unerfüllt, folgen negative Gefühle und es kann zu einer emotional-abhängigen Abwärtsspirale kommen, in der man sich selbst immer wieder negativ triggert. Ich glaube das größte Problem der Menschheit besteht derzeit darin, dass die Menschen nicht lernen ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und/oder meinen, dass Bedürfnisse und Gefühle nicht sein, oder vermindert werden müssten. Wir müssen das Ego („Ich will/brauche…“) zuerst integrieren, bevor wir es transformieren können. Daran führt selten ein Weg vorbei.

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