Wer bin ich?

Wer bin ich?

Wer bin ich?

Das ist die Frage aller Fragen. Ja, wer denn eigentlich?

 

Sind Sie an einer Antwort interessiert?

 

Zur Eingewöhnung fragen Sie sich: was denke ich über die Welt und andere Menschen?

 

Schreiben Sie die Antwort auf einen Zettel, VOR Sie jetzt weiterlesen!

 

Nun ersetzen Sie in der Frage die Worte „die Welt“ mit „mein Leben“, und die Worte „andere Menschen“ mit „von mir“.

 

Die Antworten behalten Sie aber einfach bei, denn was Sie von „der Welt“ denken, dass denken Sie auch über ihr Leben, und was Sie von anderen Menschen denken, dass denken Sie eben auch von sich selbst.

 

Unbewußt spüren Sie, dass das, was Sie von Anderen denken, auch das ist, was Sie von sich selbst denken.

 

Sozusagen als Spiegelbild der Seele. Als Abbild des Bewusstseinszustandes.

 

Was Sie über andere Menschen (und damit über ihr eigenes Ich) denken, dass entspricht dem Zustand ihres Seins, zeigt die Gedankenketten auf, die Sie sich im Laufe des Lebens angeeignet haben.

 

So ist ihr Weltbild, ihr Bild von dieser Welt ist einfach. Und innerhalb ihres Weltbilds bewegen Sie sich, keinesfalls verlassen Sie ihre Komfortzone. Ihre Rahmen bleiben unumstösslich, an diesen hangeln Sie sich durch das Leben.

 

Wie das Wort Komfortzone schon sagt, ausserhalb der Zone fühlen man sich unwohl.

 

Als Buddhist hat man kaum solche Zonen, alles was kommt passt, mit Achtsamkeit und Gleichmut wird das Karma einfach immer angenommen.

 

Buddha sagte, dass wir nicht werten sollen, auf Wertung folgt nach ihm meist negative Energie.

 

Was glauben Sie, was denken Sie über sich?

 

Es gibt aber auch gute Nachrichten, nicht alles ist immer so, wie es zuerst erscheint.

 

Nach Buddha sind wir ebenfalls Schöpfer des Universums, wir alle können erwachen, unsere persönliche Erleuchtung finden. Allerdings geht die Philosophie des indischen Prinzen dahin, dass kein „höheres Wesen“ die Angelegenheit für uns erledigt, sondern dass wir dieses „torlose Tor“ selbst finden müssen. Der Weg dorthin ist übrigens ein wegloser Weg, kein Navigationssystem zeigt uns den Weg, wir müssen selbstständig die Reise begehen.

 

Ein guter Gedanke ist, das Denken über andere Menschen und über das eigene Ich zu prüfen. Oft sind sehr alte Strukturen die Ursachen unserer Muster, sie bestimmen, wie wir uns verhalten.

 

Interessiert Sie, was ich selbst auf die Frage oben geantwortet hätte?

 

Meine Antwort war, dass diese Welt wundervoll, aber sehr gefährlich ist. Also denke ich sicherlich über mein Leben genau dasselbe.

 

Auf den zweiten Teil der Frage, was ich über andere Menschen denke, war meine Antwort, dass andere Menschen wundervoll, aber sehr gefährlich sind. Also denke ich über mich, über meine Person, dass ich wundervoll, aber eben auch gefährlich bin. Nach Buddha sollte man ja nicht werten, aber „Gefahr“ ist eine Empfindung, keine Wertung. Sicher basierend auf die antrainierten Strukturen, dem Karma folgend.

 

Aber das eigenes „Ich“ kann sich, in einer Form von Schwarmintelligenz, mit anderen Menschen verbinden, so wie Vögel sich kollektiv zusammenschließen. Viele „Seelen“ können sich energetisch berühren, die gefühlte „Realität“ verlassen, dabei endlich in Parallelwelten eindringen.

 

Wollen Sie an ihren Meinungen über die Welt und sich selbst etwas ändern, vielleicht einmal neue Glaubenskonstruktionen versuchen?

 

Daraus entsteht ein völlig neue Welt für Sie, denn was Sie von der Welt halten, von den Menschen glauben, das ist ihre momentane und ganz persönliche Realität.

 

Sie selbst sind der Erbauer dieser Welt, der Schöpfer des eigenen, kleinen Kosmos.

 

Lassen Sie sich überraschen, wenn es ihr Karma ist, dass Sie etwas an ihrer Welt verändern können, dann wird es auch so sein.

 

Wenn Sie frei sind von Wünschen, wenn Sie kein Wollen mehr in sich haben, dann sind Sie nicht weit von persönlicher Erleuchtung entfernt.

 

Die Welt um sich herum können Sie sich selbst gestalten! Gemeinsam mit den „Seelen“ von Anderen, wir können intelligente Entscheidungen im Kollektiv treffen. Was wahr ist darf man sagen, ja, muss man sagen!

 

 

Ich habe wenig Mitgefühl für Kollektivunglücke. Niemand beklagt mein Elend, mögen die anderen sehen, wie sie mit dem ihren zurechtkommen. Ich gebe der Menschheit zurück, was sie mir gibt: Gleichgültigkeit. Geh mit dem Henker, Herde, ich gehöre nicht zum Schafstall!

– Gustave Flaubert – Französischer Schriftsteller – 1821 bis 1880

 

Jede Woche mutet uns das Fernsehen bis zu 4000 Leichen zu … So was verengt das Weltbild. Und dann wird’s gefährlich.

– Angela Merkel – Deutsche Kanzlerin – geb. 1954

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