Glück und Buddhismus

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Glück und Buddhismus

Solang Du nach dem Glücke jagst,
bist Du nicht reif zum glücklich sein,
und würde alles Liebste Dein.

Hermann Hesse

Die Suche nach Glück ist ein natürliches Streben jedes Menschen.

Aber Jeder hat eine andere Vorstellung von Glück, seine eigenen Wünsche.

Wer sich mit Buddhismus beschäftigt, hat meist schon eine gänzlich andere Vorstellung von Glück als viele andere Menschen.

Aber was ist Glück?

Eine goldene Uhr? Ein neues Haus oder Auto? Eine neue Liebschaft?

Hermann Hesse, Chan-Mönche aus Korea, Bodhidharma und Buddha, all diese großen Vordenker sagen uns, dass Glück oder Unglück nicht durch Umstände auf uns zukommt, sondern von “unserem Herz“ gemacht werden, von unserem Inneren. Niemand kann mich glücklich oder traurig machen, nur ich selbst mache dieses Gefühl, es steigt aus meinem Ego auf.

Wenn ich z. B. unglücklich verliebt bin und den Mond betrachte, werde ich noch trauriger. Macht also der Mond mich trauriger? Nein, ich selbst mache das, das Unglücklichsein kommt aus mir.

Wenn ich aber glücklich verliebt bin und so den Mond betrachte, werde ich noch glücklicher. Macht also der Mond mich glücklich? Nein, ich selbst mache das, das Glücklichsein kommt aus mir.

Bodhidharma (der Begründer des Chan (Zen)-Buddhismus sagte: „一切唯心造“ – „Alles ist ideal gemacht“

Also abhängig von meinem Blickwinkel können mich Dinge, Umstände oder Menschen emotional beeinflussen.

Was also, wenn ich meinen Blickwinkel ändere, ganz so wie Buddha es machte?

 

Die Konsequenzen jeder Handlung liegen schon in der Handlung selbst
George Orwell – Britischer Schriftsteller – 1903 bis 1950

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