Gesund und zufrieden mit Meditation

Gesund und zufrieden mit Meditation

Wir wissen, dass Meditation positive Effekte für Körper und Seele hat, wir wissen, dass Ängste und Stress sich mit Meditation lösen lassen, auch dass der Blutdruck mit meditativen Praktiken gesenkt werden kann ist uns bekannt. Auch wird die Motivation durch Meditation verbessert, und Depressionen und Burn-Out können gut mit meditativen Übungen behandelt werden. Menschen die meditieren haben eine allgemein höhere Lebenszufriedenheit.

Der Blick auf die Umgebung kann durch Meditation signifikant verändert werden, das ist wohl jedem Menschen bekannt, Meditation ist Teil des Mainstreams geworden. Aber nicht jede/r praktiziert Meditation, viele haben schlicht keinen Anpack, einigen fehlt einfach der Anfangspunkt. Wie finden wir Zugang zu Meditation?

Aber wie können wir mit Meditation unserem Körper und unserer Seele etwas Gutes tun? Wie können wir zur Ruhe kommen, die Ablenkungen hinter uns lassen?

Meditation muss heute nicht zwingend religiöse Beweggründe haben, nicht nur zum Erreichen der „Erleuchtung“ wird meditiert, es gibt unzählige Gründe um meditative Praktiken auszuüben. Der Abbau von Stress und die Suche nach einem Ruhepunkt dürften heutzutage die häufigsten Gründe zum meditieren sein.

Wie können wir regelmäßig Meditieren, und dann an den Übungen „dranbleiben„?

Am Anfang sollten die Ziele niedrig angesetzt werden, achtsam und bescheiden reichen 5 bis 10 Minuten in den ersten Sitzungen völlig aus. Wichtig ist, regelmäßig die Meditation in den (täglichen) Tagesablauf zu integrieren, sich keinesfalls selbst zu überfordern, aber die Gewöhnung an die Meditation zu erreichen.

Auch viele kleine Schritte machen am Ende eine große Strecke.

Machen Sie sich das Sitzen bewußt, egal ob im Schneidersitz oder auf dem Stuhl oder der Couch. Wie sitzen Sie, wo liegt der Hintern auf, sitzen Sie gerade, tut dabei etwas weh? Brauchen Sie ein Kissen untergelegt? Ist der Rücken gerade, hängen die Schultern, ist der Kopf komfortabel?

Betrachten Sie die gesamte Sitz-Position.

Die Grundlage der Meditation ist jedenfalls die Atmung, richten Sie sich auf den Atem aus, spüren Sie den Atem? Hebt und senkt sich ihr Bauch? Nehmen Sie Ihren Atem wahr, konzentrieren Sie sich auf den normalen Atem, so wie er eben auch immer ist.

Einatem und Ausatem wechseln sich ab, die Gedanken ziehen an mir vorüber, ein und aus atme ich in aller Stille. Wird der Atem tiefer, bekommen die Züge mehr Qualität? Nehmen Sie einen Unterschied wahr?

Gedanken sind wie das Wetter, sie ziehen vorbei, ich bin bei meinem Atem, das reicht mir völlig.

Kommen Sie im Hier und im Jetzt an? Was erspüren Sie, was macht Sie aus?

Meditation ist nicht das Aufhören des Denkens, sondern die Aufmerksamkeit geht langsam in andere Gedanken über, dabei den Atem wahrnehmend. Urteilen Sie nicht über Ihre Meditation, nehmen Sie die Gelegenheit wahr, sich selbst besser kennen zu lernen.

Verändern Sie Ihren Atem nicht, beobachten Sie ihn, wie will er kommen, fliesst er frei?

Sind Sie bei der Meditation mit sich einverstanden und zufrieden? Dann sind Sie auf einem guten Weg.

Der Weg ist das Ziel!

 

Das Geheimnis der Gesundheit für Geist und Körper ist nicht, um die Vergangenheit zu trauern, sich nicht um die Zukunft zu kümmern, die Zukunft nicht vorwegzunehmen, sondern den gegenwärtigen Moment weise und ernsthaft zu leben

Buddha – Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Wenn man einfach dasitzt und beobachtet, merkt man, wie ruhelos der Geist ist. Wenn man versucht, ihn zu beruhigen, wird es nur noch schlimmer. Mit der Zeit wird er jedoch ruhiger, und wenn dies geschieht, bleibt Raum, subtilere Dinge zu hören – das ist der Moment, in dem die Intuition sich entfaltet, man Dinge klarer sieht und mehr der Gegenwart verhaftet ist. Der Geist arbeitet langsamer, und man erkennt eine enorme Weite im Augenblick. Man sieht so viel, was man bereits hätte sehen können

Steve Jobs – US-amerikanischer Unternehmer – 1955 bis 2011

Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält

Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dichter und Naturforscher – 1749 bis 1832

In Stille zu essen, auch nur für ein paar Minuten, ist eine sehr wichtige Übung. Es hält uns von den Ablenkungen fern, die einen wirklichen Kontakt mit dem Essen verhindern können

Thich Nhat Hanh – Vietnamesischer buddhistischer Mönch – geboren 1926

Meine Meditation ist simpel. Sie bedarf keiner komplexen Praktiken. Sie ist tanzen, sie ist singen. Sie ist in Stille zu sitzen

Osho – Indischer Philosoph, Sektenführer und Begründer der Neo-Sannyas-Bewegung – 1931 bis 1990

Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Außer du hast keine Zeit dafür, dann solltest du eine Stunde lang meditieren

Chan Spruch

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