Die kosmische Balance

Die kosmische Balance

Manchmal fragt man sich, ob das eigene Leben ausgewogen ist, in einer guten Balance steht?

Die Chinesen sehen das Gleichgewicht im Symbol von Yin und Yang, die Begriffe der chinesischen Philosophie wiederspiegeln. Dabei geht es um sich gegenüber stehende Kräfte, die in Bezug zueinander stehen, sich auch bedingen. Um das Gleichgewicht zu halten, sind alle Dinge und Lebewesen der ständigen Korrektur unterworfen, wenn das Pendel zu sehr in eine Richtung schlägt, dann muss gegengesteuert werden.

Besonders wir Menschen haben die Aufgabe, unsere Balance zu finden, da Umstände, Begebenheiten, Gefühle und Launen uns immer wieder „vom Kurs“ abbringen. Das setzt natürlich zuerst einmal einen klar definierten Kurs voraus. Was ist Ihr Weg, was haben Sie sich für Ihr Leben vorgenommen?

Das Sinnbild von Yin und Yang steht für das Verhältnis von Dingen und Menschen, auch werden die Begriffe häufig mit Weiblichkeit und Männlichkeit gleichgesetzt, sie stehen auch für den Gegensatz von Gut und Böse, von stark und schwach, von aktiv und passiv.

Nach der chinesischen Auffassung von Yin und Yang ist entweder die eine oder die andere Kraft stärker in uns vertreten, die S-Form des Symbols zeigt uns, wie fließend das Leben ist und wie fließend auch unsere Balance sein muss, wie auch Ruhe und Bewegung sich dabei abwechseln müssen.

Die kosmische Balance wird also durch Yin und Yang abgebildet. Wie aber können wir „für uns“ selbst dieses Gleichgewicht erreichen?

 

Eine gute Möglichkeit, einmal bei dem eigenen Ich „anzuklopfen“, sind zwei meditative Übungen, die dem Yin und dem Yang entsprechen.

1. Einfache Vorwärtsbeuge (Yin)

Setzen Sie sich auf den Boden, strecken Sie die Beine gerade nach vorne aus. Versuchen Sie, den Rücken entspannt und aufgerichtet zu halten. Atmen Sie fest aber ruhig für einige tiefe Atemzüge, dann beugen Sie sich beim Ausatmen nach vorne, der Rücken macht einen Bogen, das Kinn geht zur Brust, die Beine bleiben durchgedrückt, wenn möglich umschließen die Hände die Füße. Halten Sie die Position solange, wie es Ihnen bequem erscheint (mindestens 10 Atemzüge).

Mit einem Einatem gehen Sie langsam, Wirbel für Wirbel, wieder in die Ausgangsposition. Wiederholen Sie die Übung mindestens 5 mal.

2. Einfache Rückwärtsbeuge (Yang) Halbmond

Stellen Sie sich nun hin, die Hände liegen oberhalb des Gesäßes mit den Handflächen nach oben, beugen Sie sich mit dem Einatem Wirbel für Wirbel nach hinten, halten Sie die Position für mindestens 10 Atemzüge.

Wiederholen Sie die Übung mindestens 5 mal.

 

Die kosmische Balance liegt in uns, wir selbst müssen das für uns passende Gleichgewicht finden. Wir Menschen sind nie völlig in der Balance, die „innere Mitte“ ist ein immerwährende Kampf in uns!

 

Das Leben ist wie Fahrrad fahren, um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben

Albert Einstein – Theoretischer Physiker – 1879 bis 1955

Das Pendel muss zwischen Einsamkeit und Gemeinsamkeit, zwischen Einkehr und Rückkehr schwingen

Anne Morrow Lindbergh – US-amerikanische Co-Pilotin und Navigatorin von Charles Lindbergh – 1906 bis 2001

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks

Heinrich Heine – Deutschen Dichter – 1797 bis 1856

Wenn Wissen und Gelassenheit sich gegenseitig ergänzen, entsteht Harmonie und Ordnung

Zhuangzi – Chinesischer Philosoph – 365 bis 290 vor dem Jahr Null

Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt zusammenhält

Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dichter – 1749 bis 1832

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