David und Goliath

David und Goliat

David und Goliath

Wer kennt die Geschichte von David nicht, dem Bezwinger Goliath.

Der Kleine schlägt den Grossen, alles ist möglich!
In der Natur schlägt David häufig Goliath, ein kleiner Virus wirft einen grossen Menschen um; Ameisen transportieren einen Elefanten in kleinen Teilen ab, und aus einem kleinen Samen wird ein riesiger Baum.
Buddha lehrte uns nicht zu werten, nicht in „gut“ oder „schlecht“, „klein“ oder „groß“, zu unterscheiden, kein Etikett auf Menschen oder Dinge „zu kleben“.
Aus dem „kleinen“ Nachbarjungen kann einmal der Präsident werden, aus der „kleinen“ Tochter meines Freundes die Entdeckerin eines wichtigen Wirkstoffes; „klein“ bleibt nicht immer „klein“, und mit „groß“ kann morgen schon Schluß sein.
Der Faktor Zeit macht alles gleich, Schwäche wird Stärke, die Kraft erlischt, so wie Alles und Jeder zu Staub zerfallen wird.
So ist es mit den Siegen, sie sind von kurzer Dauer, der Teil, in dem der Held alt wird, den zeigt das Kino nicht, wie er erkrankt, die Zähne verliert, seine Flüssigkeiten nicht mehr halten kann, und schließlich unter Schmerzen stirbt, das Ende muss immer „happy“ sein, sonst kauft ja auch keiner eine Kinokarte.
So ist auch der Sieg Davids nur noch eine Geschichte, nichts ist übrig, nicht er, nicht sein Gegner, nicht die damaligen  Zuschauer, nur eine „Story“ dringt aus einem entlegenen Winkel des Universums an unser Ohr, hallt kurz im Gedächtnis wieder, ja, alles ist gerade möglich.
Wäre es denkbar eine Lehre aus der Erzählung von David und Goliath für unsere heutige Welt zu ziehen?
JA, es ist möglich!
Kein Krieg hat sich je gelohnt. Jede Schlacht, jeder Kampf, aller Streit war im Lichte der Zeit betrachtet unwichtig, sinnlos, hat nur Leid mit sich gebracht.
Wenn Sie die Menschen in „klein“ und „groß“ einteilen ist das ein Fehler; auch „dick“ oder „dünn“, „hübsch“ oder „häßlich“ kommt der Wahrheit nicht nahe, werten Sie nicht. Empfinden Sie die Energie, aber sehen Sie nicht mit dem Auge.
Denn der Mensch ist das wert, was wir ihm zumessen, der Wert kann sich ändern, das Leben ist wie ein Fluß.
Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge
Arthur Schopenhauer – Deutscher Philosoph – 1788 bis 1860
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