Sonntag, Juli 21, 2024
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StartChan (Zen) BuddhismusSich "selbst" heilen Teil 6

Sich „selbst“ heilen Teil 6

Haben Sie schon den ersten Teil von „Selbstheilung“ gelesen, click

und hier zu Teil 2 click, und dann hier zu Teil 3 clickund Teil 4 click, und Teil 5 click

Gut, Sie sind bis hierher gekommen, das Karma scheint Ihnen eine Nachricht zu senden.

Sie sind also bereit, die nicht ganz einfache Reise auf sich zu nehmen, den schmerzhaften Heilungsprozess wenigstens zu versuchen. Was immer hilft sind Notizen, etwa in Form eines Tagebuchs, oder auf einem simplen Zettel. Hier können Sie alles abladen was Sie bedrückt, den Gefühlen freien Lauf lassen, hier fängt die Ehrlichkeit an. Notieren Sie die Dinge wie sie sind, nicht wie Sie sich alles wünschen, das Leben ist kein Wunschkonzert.

Was sich bewährt hat ist, sich immer vor den Notizen einfache Fragen zu stellen, etwa:

Werde ich weiterhin heilen?

Wo stehe ich im Prozess?

Was kommt als nächstes?

Wobei klemmt es?

Wie geht es mir, körperlich und psychisch?

Nicht immer handeln wir Menschen logisch, häufig verletzen wir uns selbst aus Gründen, die wir nicht einmal verstehen. Oftmals sind wir mit uns selbst unzufrieden, unsere Gefühle spielen verrückt, wir ärgern uns, ängstigen uns, sind ungehalten, wütend und verzweifelt. Alles Emotionen, die wir uns selbst basteln, die nach Buddha völlig unnötig und auch nutzlos sind. Trotzdem verstricken wir uns darin, können nicht anders, wir denken ständig (mit unserem Ego) über unsere „Lage“ nach, sind in Selbstgesprächen, fordern, wollen, wünschen, fluchen. Nichts davon hilft, es ändert sich nichts, nur wir kommen „schlecht“ drauf.

Die Selbstheilung ist so eine Sache, tief in uns drin wissen wir schon alles darüber, aber wir verdrängen es, weil wir uns nicht „wohl“ fühlen, oder weil wir eben nicht klar denken können, weil wir unsere Gefühle unter einem Scherbenhaufen vergraben haben, aus zerstörten Träumen, kaputten Beziehungen, Ängsten, Sorgen und Paranoia. Diese Scherben alle wegzuräumen erfordert Kraft, Disziplin und Anstrengung, ohne Aufwand ist der Prozess nicht zu meistern. Jeder Mensch kann das, jeder Mensch kann „es“ aber auch schleifen lassen, weiterhin in seinen Illusionen leben, vielleicht dabei sogar zufrieden sein, jeder ist anders, es gibt keine allgemein gültigen Regeln für den menschlichen Gedankenpalast.

Nur wer wachsen will (nach Buddha sollen wir übrigens gar nichts wollen), der kann aufbrechen zur Reise, denn wir alle müssen heilen, der moderne Mensch ist völlig zerrüttet, weiß nicht mehr wo oben und wo unten ist, denn die Sinne werden geflutet, die Panikreflexe kommen aus der Evolution, nur wir selbst können uns helfen.

Und eines Tages wird dann aus dem „Wohlfühl-Buddhismus“ dann ein Aufwachprozess.

Der Weg ist das Ziel!

Ich habe die Gefahren, die im Altern, in Krankheit, dem Tode, dem Kummer und der Befleckung enthalten sind, klar erkannt

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Wie man erfrischt nach einem Schlaf aufstehen kann, so kann man auch aus einer Krankheit erwachen

Ebo Rau – Deutscher Mediziner – geboren 1945

Hat der Arzt Pech, so behandelt er den Kopf der Krankheit, hat er Glück, so behandelt er ihren Schwanz

Aus China

Von der Vernunftshöhe herunter sieht das ganze Leben wie eine böse Krankheit und die Welt einem Tollhaus gleich

Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dichter, Dramatiker, Naturforscher und Politiker – 1749 bis 1832

Die Kunst des Wahrsagens ist sicher unterbaut; denn sie ist auf des Menschen chronische Krankheit – das Hoffen – gebaut

Dhan Gopal Mukerji (Dhan Gōpāl Mukhōpādhyāy) – Indischer Schriftsteller brahmanischer Herkunft – 1890 bis 1936

Krankheit wird sich mit den zur Zeit angewandten materialistischen Methoden niemals wirklich heilen oder ausmerzen lassen, weil ihr Ursprung nicht im Materiellen liegt. Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tiefer liegender Kräfte

Edward Bach – Englischer Arzt, Begründer der Bachblüten-Therapie – 1886 bis 1936

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