Freitag, Mai 20, 2022

Neujahr

Und wieder ist ein Jahr vergangen, es ging schnell, die Zeit verging wie „im Flug“, obwohl es zuerst sehr ereignislos erschien.

Die guten Vorsätze sind jedenfalls gefasst, eine beachtliche Zahl will im neuen Jahr viele Dinge besser machen wie im letzten, so hört man allenthalben.

Doch egal was passiert, Sie werden Ihrem Selbst nicht entkommen, ihr “Ich” bleibt bei Ihnen, das Ego sitzt immer noch auf den Schultern, spürbar und nervig wie auch im ganzen letzten Jahr.

Wer aber sein Ego nicht bezwingen kann, der ist den eigenen Launen rettungslos verfallen, eine „Erleuchtung“ scheint so weit entfernt wie der Mars.

Der Jahreswechsel ist jedoch ein guter Moment, um über das eigene Schicksal nachzudenken, um sich Gedanken zu machen über die Person, wer sind Sie wirklich, wer steckt hinter der Rolle, die Sie ständig spielen?

Solche Überlegungen sind sehr schmerzhaft, daher werden sie gerne verschoben. Jahr um Jahr nimmt man sich vor, mehr „für sich“ zu tun, man weiß aber immer noch nicht wer „man“ ist. Hier kommt die Lehre Buddhas ins Spiel, seine Philosophie hält ganz erstaunliche Antworten auf drängende Fragen für uns bereit. Wer bin ich, wo komme ich her, wo werde ich eines Tages hingehen?

Warum sich die Menschen vor diesen Fragen drücken liegt auf der Hand. In den letzten 30 Jahren hat sich die Menschheit kontinuierlich rückwärts entwickelt. Wer etwa in Büchern von früher die Leute betrachtet, der sieht schlanke, gut aussehende Personen, anständig gekleidet (Berlin wie es früher einmal war). Die Worte der Menschen hatten Qualität (das Land der Dichter und Denker), man pflegte Anstand und Werte.

Heute hat sich das sehr geändert, die Figuren sind der banalen Ernährung geschuldet, und lernen muss man auch nicht mehr, Google weiß ja eh alles. In einer Zeit, in der jede Form von Bildung nur einen Fingerabdruck entfernt ist, da verblöden die Massen immer mehr.

Klar, das schöne, neue Leben ist ja so bequem, aber ist Bequemlichkeit auch das alles überstrahlende Ziel? Für mich jedenfalls nicht. Und weiterhin, welche WERTE werden 2022 wichtig werden?

Wollen Sie nicht die Gelegenheit beim Schopf packen, im neuen Jahr über die Zusammenhänge nachdenken, über Ihr wahres Ich forschen, der wirklichen Persönlichkeit eine Chance geben?

Schnell ist wieder ein Jahr vergangen, die wichtigen Dinge sind wieder verschoben, Morgen, Morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.

Ich für meinen Teil freue mich auf das neue Jahr, auf all die Dinge, die ich entdecken kann.

Der Weg ist das Ziel!

 

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Streiten nicht und nicht verletzen, stets der Mäßigkeit beflissen, einsam leben, tief betrachten, ist die zu allen Zeiten hehre, reine Lehre der Erwachten

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Wir können aus Vorsatz weder lieben noch hassen, wohl aber mit Vorsatz

Friedrich Heinrich Jacobi – Deutscher Philosoph – 1743 bis 1819

Die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

Samuel Johnson – Englischer Gelehrter, Schriftsteller, Dichter, Kritiker und Lexikograf – 1709 bis 1784

Die übelsten Werke sind stets mit den erhabensten Vorsätzen begonnen worden

Oscar Wilde -Irischer Schriftsteller – 1854 bis 1900

Religion beschränkt sich nicht auf das, was ihre Tempel ausstellen und ihre Riten und Traditionen verkünden, sondern darauf, was sich in den Seelen verbirgt und welche Vorsätze in die Tat umgesetzt werden

Khalil Gibran – Libanesischer Künstler und Dichter – 1883 bis 1931

Bleibe deinen Vorsätzen wie gewöhnlichen Gesetzen treu – in der Überzeugung, dass du eine gottlose Tat begehst, wenn du sie missachtest

Epiktet – Griechischer Philosoph – 50 bis 138

 

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