Früher

Früher

Früher, da war alles besser, viel besser.

So, oder so ähnlich, hört sich das Geschwätz von alten Leuten an.

Früher, da konnte sich eine fleißige Putzfrau eine Wohnung zusammensparen, nach Jahren harter Arbeit kaufen.

Früher, da konnte ich mir locker Geld sparen, mein Einkommen gab ein gutes Auskommen. Die Kosten waren im Rahmen, das Augenmerk lag auf Stabilität.

Früher, da waren die Steuern akzeptabel, der Staat ließ einem gutes Geld, es war fair verteilt und gerecht, es war noch erträglich, ausserdem wurden die Steuergelder auch für die Allgemeinheit verwendet, nicht für Ideologien.

Früher, da fand man einfach eine Wohnung oder ein Haus, zu einem erschwinglichen Kurs obendrauf.

Früher, da konnte man seine Wohnung heizen, ohne dafür zu hungern, es war jedem klar, dass man den Leuten die Heizung nicht abstellen darf.

Früher, da konnten Frauen am Abend alleine ausgehen, anziehen was sie wollten.

Früher, da konnte man in Ruhe und Frieden durch die Städte laufen, man wurde nicht angegriffen oder bedroht, es wurde auf den Strassen nicht gedealt und gestohlen, man respektierte sich, auch wenn man miteinander wenig zu tun hatte.

Früher, da waren Menschen noch halbwegs ehrlich, man lebte anständig, nahm Rücksicht, stahl nicht, mordete nicht, vergewaltigte nicht.

Früher, da war man fair zueinander, sagte sich ins Gesicht, was man dachte, höflich, aber deutlich.

Früher, da wollte das Fernsehen unterhalten und nicht belehren, da waren die Sendungen lustig und informativ, der Humor war schwarz, jeder bekam sein Fett weg, alle lachten, man erfreute sich öffentlich der freien Gesellschaft. Da gab es Unterhaltung, keine Propaganda.

Früher, da gab es eine freie Presse, wenn ein Mandatsträger sich bereicherte, dann gingen Journalisten der Angelegenheit nach.

Früher, da waren Zeitungen unabhängig, nahmen keineswegs Gelder vom Staat.

Früher, da waren Journalisten investigativ, gingen den Dingen auf den Grund, deckten auf, versuchten sich einen Namen zu machen.

Früher, da war das Leben völlig unpolitisch, man wählte, um seine Ruhe zu haben, alles ging danach seinen ruhigen Gang.

Früher, da hing nicht die halbe Welt an der Nadel, oder war Alkoholiker, früher schämte man sich für seine Unzulänglichkeiten.

Früher, da waren nur ganz wenige auf die Stütze angewiesen, man wollte auch nicht, das war einem peinlich.

Früher, da hat mich eine ältere Dame morgens um 10 Uhr auf der Strasse angesprochen, ob ich denn keine Arbeit haben würde.

Früher, da war das Leben gerecht, da arbeiteten viele und nur wenige ließen sich aushalten.

Früher, da legten die Leute Ehre und Stolz in ihre Arbeit, man wollte arbeiten, legte Wert auf die Beschäftigung.

Früher, da konnte man von seiner Rente gut leben, musste nicht hungrig und frierend in einem dunklen Loch sitzen.

Früher, da fühlte man sich frei, konnte tun und lassen, was man wollte, solange man niemanden verletzte war alles gut, das Gesinnungsverbrechen gab es nicht.

Früher, da zählte was man sagte, nicht wer mit welcher Gesinnung zu Wort kommt.

Früher gab es keine Dauer-Hysterie, man ging das Leben mit Bedacht an.

Früher, da gab es verschiedene Meinungen, die man auch klar sagen durfte, man wurde nicht geblockt, gemobbt, gekündigt oder freigestellt, nur weil man nicht übereinstimmt mit den anderen.

Früher, da gab es kein „wir müssen“, da sich niemand getraut hat, für Alle zu sprechen.

Früher, da wurden keine Gräben gezogen, nicht in Verschwörungstheoretiker und Gläubige eingeteilt, jeder durfte seine Meinung haben, man wunderte sich auch schon damals so manches Mal, aber man ließ den Menschen ihre Ansichten.

Früher, da war Wissenschaft ergebnisoffen, da wurde diskutiert und gestritten, aber jeder hatte seinen Ansatz und der wurde respektiert, vielleicht belächelt, aber es wurde wenigstens anerkannt, dass viele Wege nach Rom führen.

Früher, da gab es eine Demokratie, da richteten sich die Entscheidungsträger nach dem Willen der Bürger, wenigstens in groben Zügen.

Früher, da gab es einen gesellschaftlichen Grundkonsens über das allgemeine Zusammenleben, jede Einstellung wurde respektiert, vielleicht belächelt, aber als menschlich akzeptiert.

Früher, da kamen die Menschen aus dem Ausland nach Deutschland um hier zu arbeiten, wofür sie sehr respektiert wurden. Und im Ausland, da waren die Deutschen zwar nicht beliebt, aber respektiert.

Früher, da prügelten sich die Studenten nicht in den Universitäten, da wurde gelernt, nicht politisiert.

Früher, da waren die Menschen schlanker und deutlich agiler, man ernährte sich frisch, Fertigprodukte waren seltener.

Früher, da waren Krankenkassen auch echte Krankenkassen, nicht eine neue Art von Steuerbehörden. Es ging um den Menschen, um seine Gesundheit, seine Bedürfnisse, man wurde nicht ausgequetscht wie eine Zitrone.

Früher, da gab es kaum Rassismus, man wurde nicht nach Hautfarbe oder Gesinnung einsortiert.

Früher, da gab es keine staatlichen Durchhalteparolen, weil man nicht durchhalten musste, sondern froh und leicht durch das Leben ging.

Wann, und vor allem warum, hat sich das verändert?

Nach Buddha ist das Leben nur ein Traum, aus dem es zu erwachen gilt.

Der Weg ist das Ziel!

 

Mein Geist erschafft die Welt

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

All diese großen gesellschaftlichen Veränderungen führen zu Rastlosigkeit und Angstzuständen

Esther Perel – Belgische Psychotherapeutin polnisch-jüdischer Abstammung – geboren 1958

Es kann kein Leben ohne Veränderung geben, und Angst vor dem, was anders oder ungewohnt ist, bedeutet Angst vor dem Leben

Theodore Roosevelt – US Amerikanischer Politiker, 26. Präsident der USA – 1858 – 1919

Der Veränderung die Tür schließen hieße, das Leben selber aussperren

Walt Whitman – US-amerikanischer Dichter – 1819 bis 1892

Die Veränderung geschieht durch Zuhören und Dialog mit Menschen, die etwas tun, von dem Sie glauben, dass es nicht richtig ist

Jane Goodall – Britische Verhaltensforscherin – geboren 1934

Wir staunen über die Schönheit eines Schmetterlings, aber erkennen die Veränderungen so selten an, durch die er gehen musste, um so schön zu werden

Maya Angelou – US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Menschenrechtlerin – 1928 bis 2014

 

Meine Publikationen:

1.) AppBuddha-Blog“ in den Stores von Apple und Android (Basiswebseite: https://www.buddha-blog.online).

2.) AppBuddha-Blog-English„, ebenfalls bei Apple und Android (Basiswebseite: https://www.buddha-blog.org).

3.) Die WebseiteShaolin-Rainer„, jetzt auch als App erhältlich, (Apple und Android).

4.) Podcast (hier die Podcast Homepage).

5.) Facebook (@BuddhaBlogApp)

6.) TikTok (@BuddhaBlog)

 

Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Danke, dass Sie Buddha-Blog lesen. Ist Ihnen aufgefallen, dass hier keine externe Werbung läuft, dass Sie nicht mit Konsumbotschaften überhäuft werden?

Möchten Sie dem Autor dieses Blogs für seine Arbeit mit einer Spende danken? Der Betrieb dieser App (und der zugrunde liegenden Webseite https://shaolin-rainer.de) erfordert bis zu € 3000 im Monat.

Unterstützen Sie mich, beteiligen Sie sich an den umfangreichen Kosten dieser Publikation. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir für den Buddhismus leisten (ich und mein Team), auch weiterzuführen.

Via PayPal (hier klicken)

oder per Überweisung:

Kontoinhaber: Rainer Deyhle, Postbank, IBAN: DE57700100800545011805, BIC: PBNKDEFF

1000 Dank!