Unternehmertum

Unternehmertum

Selbst und ständig, das ist das Los der Selbstständigkeit.

Wer Unternehmer ist der weiß, dass es viel Arbeit zu erledigen gibt. Der Schwabe sagt: Wer die Küh hat, hat die Müh, aber eben auch die Milch.

Das Bild allerdings, das die Bundesbürger von Unternehmern haben, hat sich über die Jahre deutlich verschlechtert. Im neuen Arbeiter- und Bauernstaat gelten Unternehmer scheinbar wieder als Ausbeuter, so Sarna Röser vom Verband der jungen Unternehmer, die eine fatale Entwicklung für Deutschland vorhersagt (ich im Übrigen auch). Laut ihr bedarf es „hierzulande mehr mutiger Unternehmer, um unseren Wohlstand zu sichern“.

Auch würden schon lange die Zahl jährlicher Betriebsschließungen die der Gründungen übersteigen. Wohin das führt kann sich jeder Leser selbst ausmalen.

Hierzulande ist der Unternehmer der Esel, auf den jeder einschlagen darf, gerecht muss es zugehen im besten Deutschland „ever“.

Dass aber nicht der Unternehmer, sondern der Staat an den Niedriglöhnen die Schuld trägt, das überblicken die Wenigsten. Der Staat nimmt nämlich unverschämte Steuern, die höchsten auf der Welt, um dann die Steuergelder für ideologischen Schwachfug zu verballern. Das System ist allerdings so geschickt aufgebaut, dass nur der Unternehmer die Angelegenheit durchschaut, der Arbeitnehmer sieht nur, dass wenig Geld ankommt, gibt dem Arbeitgeber deshalb die Schuld. So denken Arbeitnehmer, die Krankenkassen seien Krankenkassen, Arbeitgeber aber wissen, dass diese nur eine andere Steuerbehörde (mit angeschlossenen Krankenkassenleistungen) sind. Eine normale Krankenversicherung kostet auf dem freien Markt ca. 200, z.B. bei der AOK aber im Durchschnitt etwa 1000 Teuro, ganz einfach deshalb, weil hier die Versicherung für nochmals 4 Nicht-Arbeitende mitgezahlt wird (und zwar von der Arbeitsleistung des Arbeitnehmers). 

Ich als Unternehmer versuche nun, dieses Joch baldmöglichst abzulegen. Ich habe keine Lust mehr, in diesem Ausmaß für andere zu arbeiten. Das ganze Haus hier arbeitet nicht, in der ganzen Straße geht kaum noch jemand einer Tätigkeit nach (Drogenhandel einmal ausgenommen). Obendrein sind alle auch noch stolz darauf.

Ausserdem bin ich zu allem Überfluss dem Finanzamt ausgeliefert, das wie ein Damoklesschwert über mir schwebt. Strafen gegen Unternehmer sind heute tödlich und absolut unfair, ausserdem ist man dem Steuersystem gegenüber völlig hilflos, das man unter keinen Umständen mehr überblicken kann, weil es so super kompliziert ist. Ein über links gezogenes Arbeitsrecht bevorzugt obendrein grundsätzlich Arbeitnehmer. Wer heute in Deutschland ein Unternehmen gründen will, der sollte sich das gut überlegen.

So ist das übrigens auch mit den Mieten, das Geschwätz von den Miethaien ist schlicht und einfach dumm, denn der Hauptteil der Miete geht für Steuern und Abgaben drauf. Auch hier so geschickt gemacht, dass der Mieter den Schwindel nicht überblickt, er denkt, dass der Vermieter hier fette Beute machen würde.

Das Neo-Kommunistische System in Deutschland verballert dann die Steuer-Kohlen für komplett andere Dinge, so dass der Eindruck entsteht, dass einfach kein Geld da wäre, weil ja die bösen Unternehmer (und die Miethaie) alles zusammenraffen würden.

Als Unternehmer habe ich die vollmundig angekündigten Corona-Hilfen bis heute nicht korrekt erhalten. Ob ich unterwegs pleite gehe, oder ob in China ein Sack Reis umfällt, das interessiert im neuen Arbeiter- und Bauernstaat der Neo-Kommunisten niemanden. Hauptsache, dass die Stütze pünktlich kommt. Ob ich als Arbeitgeber überleben kann, das ist dem Staat egal. Die Bürokratie ist zu einem Monster geworden, Umverteilungswahn und Überregulierung schnüren jede Initiative ab, wer heute in Deutschland ein Unternehmen gründet, der hat die Zeichen der Zeit nicht gesehen. Warum auch ein Unternehmen gründen, wo es doch jetzt ein bedingungsloses Grundeinkommen geben wird. Das hat schon in der DDR so toll geklappt, Cuba und Venezuela sind leuchtende Vorbilder. Später heißt es dann wieder, dass man gar nicht verstehen kann, wie es (schon wieder) so weit kommen konnte. Die Quittung wird fürchterlich, das verspreche ich schon mal. Das bestehende System ist mit der Philosophie Buddhas im Übrigen nicht in Einklang zu bringen, nach Buddha war Fleiß, Disziplin und Tatkraft essentiell für den mittleren Weg.

Nachdem im Lande jetzt Leistung als „schlecht“ und „ausbeuterisch“ gilt, was wird dann in Zukunft kommen? Geliefert wie bestellt, die Unternehmen werden schließen!

Der Weg ist das Ziel!

 

Und welche Art von Verhalten verursacht die Zunahme unheilsamer Zustände in den Menschen?

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Jeder Unternehmer hat einen Vorgesetzten – und das ist der Markt

Peter Drucker – US-amerikanischer Ökonom österreichischer Herkunft – 1909 bis 2005

Ein Unternehmen muss involviert sein, es muss Spaß machen und es muss kreative Instinkte ausüben

Richard Branson – Britischer Unternehmer und Ballonfahrer – geboren 1950

Jede Person in Ihrem Unternehmen ist ein Vektor. Ihr Fortschritt wird durch die Summe aller Vektoren bestimmt

Elon Musk – US-amerikanischer Serienunternehmer – geboren 1971

Es ist nicht der Arbeitgeber, der den Lohn bezahlt. Die Unternehmer verwalten nur das Geld. Es ist der Kunde, der den Lohn bezahlt

Henry Ford – Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company – 1863 bis 1947

Wenn die Arbeiter einer einzelnen Fabrik, eines einzelnen Berufs den Kampf gegen ihren Unternehmer oder gegen ihre Unternehmer aufnehmen, ist das Klassenkampf? Nein, das sind erst schwache Ansätze dazu. Der Kampf der Arbeiter wird erst dann zum Klassenkampf, wenn alle fortschrittlichen Vertreter der gesamten Arbeiterklasse des ganzen Landes sich bewußt werden, eine einheitliche Arbeiterklasse zu sein, und den Kampf nicht gegen einzelne Unternehmer, sondern gegen die ganze Klasse der Kapitalisten und gegen die diese Klasse unterstützende Regierung aufnehmen. Erst dann, wenn der einzelne Arbeiter sich bewußt ist, ein Teil der ganzen Arbeiterklasse zu sein, wenn er in seinem tagtäglichen Kleinkampf gegen einzelne Unternehmer und einzelne Beamte den Kampf gegen die ganze Bourgeoisie und gegen die ganze Regierung sieht, erst dann wird sein Kampf zum Klassenkampf

Lenin – Russischer Revolutionär und Politiker – 1870 bis 1924

 

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