Meine Wahlanalyse

Meine Wahlanalyse

Zuerst einmal, die Entwicklung ist vielfältig, örtlich völlig verschieden, auf einzelne Personen bezogen.

Generell hat Deutschland jedenfalls konservativ gewählt, die rechten (und mittig-rechten) Parteien haben im großen Ganzen eine klare und unzweifelhafte Mehrheit erhalten, Deutschland bleibt weiterhin ein konservatives Land.

Trotzdem hat jetzt ein Roter die Möglichkeit, die neue Regierung zu führen, ganz einfach weil das konservative Lager sich nicht zusammensetzen mag. Deutschland wählt also mehrheitlich rechts, bekommt aber wahrscheinlich eine linke Führung. Ein Witz an sich.

Im Großen und Ganzen ist hier festzuhalten, dass die Stimmen für die Sozialisten der „Hartz-4-Gruppe“ entsprechen dürften, jedenfalls von dem Teil, der zum Wählen ging.

Die Grünlinge sind abgestürzt, was wohl der seltsamen Anführerin geschuldet sein dürfte, die geistig nicht in der Lage scheint eine Wirtschaftsnation zu führen. Als Redakteurin eines Modemagazins mag sie passen, mehr aber auch nicht. Die Wähler, die der Sekte ihre Stimme gaben, die haben aus den Lügen der Vergangenheit nichts gelernt, all die an die Wand gemalten Ängste sind nicht eingetreten, aber weiter Angst verbreiten, das bleibt ein tolles Geschäftsmodell.

Der lasche Armin hat die Quittung der Wähler für Korruption, falsche Corona-Maßnahmen und für das Gebuckel vor der unsäglichen Mutti bekommen. Sein dümmliches Gelächter bei den Hochwasseropfern hat ihm den Rest gegeben. Der bayrische Löwe wurde kastriert, sein „harter-Hund“-Getue kam nicht an.

Die Hard-Core Kommunisten von der Mauerschützenpartei sind unter 5 Prozent geblieben, dürfen wegen einem total veralteten Wahlrecht aber weiterhin an die Futtertröge.

Die Alternative, die keine ist, die war nicht zu sehen, ist nicht aufgefallen, weder positiv, noch negativ, hat sich aber als eine Art von unbeugsamer und konservativer Gruppe etabliert. Vergleichbar mit dem kleinen gallischen Dorf bleiben sie hart und unerbittlich.

Und die Liberalen, das sind die wirklichen Gewinner, die jetzt auf jeden Fall in der Regierung sein werden. Der Häuptling hat das letzte Mal so etwas ähnliches wie Charakter gezeigt, was ihn als Politiker zu einer Ausnahme macht, weshalb ich meine Unterstützung auch diesem Lager gegeben habe.

Egal in welcher Zusammenstellung eine neue Regierung antreten wird, der erhoffte Aufstieg wird nicht kommen, der Wähler hat im Prinzip ein „weiter so“ gewählt. Ähnlich dem alten Rom (kurz vor dem Untergang) hat ein gefährlicher Fatalismus die Köpfe durchdrungen, gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.

Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht, die Bevölkerung hat es hingenommen, man hat mehr oder weniger resigniert. Es kommt eben genau so, wie es kommen muss.

Der Weg ist das Ziel!

 

Kein Feuer ist so wild, als die Leidenschaft, keine Fessel hält so fest, als der Hass, kein Netz kann verglichen werden mit der Torheit, und keine Flut ist so reißend, als das Verlangen

Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama – 560 bis 480 vor dem Jahr Null

Was für eine Wahl haben wir? Zwischen Wurst und Leben. Wir wählen das Leben!

Wladimir Wladimirowitsch Putin – Russischer Politiker – geboren 1952

Wenn ich die Wahl habe zwischen dem Nichts und dem Schmerz, dann wähle ich den Schmerz

William Faulkner – US-amerikanischer Schriftsteller – 1897 bis 1962

Wenn ich aber wählen muss zwischen Rechtschaffenheit und Frieden, wähle ich die Rechtschaffenheit

Theodore Roosevelt – US Amerikanischer Politiker, 26. Präsident der USA – 1858 bis 1919

Wenn Du durchaus nur die Wahl hast, zwischen einer Unwahrheit und einer Grobheit, dann wähle die Grobheit. Wenn jedoch die Wahl getroffen werden muß zwischen einer Unwahrheit und einer Grausamkeit, dann wähle die Unwahrheit

Marie von Ebner-Eschenbach – Österreichische Schriftstellerin – 1830 bis 1916

Wir stehen vor der Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit. Wir wählen die Freiheit!

Konrad Adenauer – Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland – 1876 bis 1967

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