Tassen und Schrank

Tassen und Schrank

Manche Leute haben keine Tassen mehr im Schrank, der Zustand der mentalen Verwahrlosung ist bedenklich.

Normalerweise ziehe ich recht ungeniert über Grünlinge (und ähnlich Zurückgebliebene) her, aber der heutige Fall stimmt mich erstaunt.

Hier heult die Sprecherin von FFF (hier klicken) über den (eingebildeten) Klimakollaps. Der Dachschaden ist schon greifbar, das rotzende Elend braucht erkennbar Hilfe.

Wie die anderen Gören aus der Jammerjugend ist auch dieses Exemplar aus “gutem Hause”, sitzt im warmen Zimmer, labert Blödsinn, ist völlig in ihren Ängsten gefangen.

Derartig gestörte Existenzen wollen uns die Welt erklären, sind aber selbst nicht in der Lage richtig zu funktionieren.

Dieser Blödsinn muss ein Ende haben. Der Weg ist das Ziel!

 

Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank, denn beides gibt es ja in objektiver Weise nicht; man hat nur eingestanden, daß man einen Vorrat von unbefriedigender Libido hat, und irgend etwas anderes muß damit vorgefallen sein, eine Art Gärung, die zur Trauer und Depression führt

Sigmund Freud – Begründer der Psychoanalyse – 1856 bis 1939

Ich mag es zu leben. Ich war manchmal wild verzweifelt, sehr elend und voller Trauer, aber durch all das weiß ich immer noch mit Sicherheit, dass es großartig ist, nur am Leben zu sein

Agatha Christie – Englische Krimi-Schriftstellerin – 1890 bis 1976

Das Ende meiner ersten Liebe lässt sich mit dem Tod eines alten Freundes und der Trauer einer alten Freundin nicht vergleichen, aber es folgte dem gleichen Muster. Ganz genau sogar. Und wenn es mir so vorkam wie das Ende der Welt, angefangen mit den Selbstmordgedanken – so albern und halbherzig sie auch gewesen sein mochten – und dann einer grundlegenden Veränderung meines Weltbildes, so muss man sich vor Augen halten, dass ich keinen Maßstab hatte, an dem ich meine Gefühle hätte messen können. Das nennt man ‚jung sein’

Stephen King – US-amerikanischer Schriftsteller und Autor – geboren 1947

Nur Menschen, die in der Lage sind, stark zu lieben, können auch große Trauer ertragen, aber die gleiche Notwendigkeit des Liebens dient dazu, ihrer Trauer entgegenzuwirken und sie zu heilen

Leo Tolstoi – Russischer Schriftsteller – 1828 bis 1910

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen

Friedrich Schiller – Deutscher Dichter, Philosoph und Historiker – 1759 bis 1805

Am Anfang merkt man noch nicht viel davon. Man hat eines Tages keine Lust mehr irgendetwas zu tun. Nichts interessiert einen, man ödet sich. Aber diese Unlust verschwindet nicht wieder, sondern sie bleibt und nimmt langsam immer mehr zu. Sie wird schlimmer von Tag zu Tag, von Woche zu Woche. Man fühlt sich immer missmutiger, immer leerer im Innern, immer unzufriedener mit sich und der Welt. Dann hört nach und nach sogar dieses Gefühl auf und man fühlt gar nichts mehr. Man wird ganz gleichgültig und grau, die ganze Welt kommt einem fremd vor und geht einen nichts mehr an. Es gibt keinen Zorn mehr und keine Begeisterung, man kann sich nicht mehr freuen und nicht mehr trauern, man verlernt das Lachen und das Weinen. Dann ist es kalt geworden in einem und man kann nichts und niemand mehr lieb haben. Wenn es einmal so weit gekommen ist, dann ist die Krankheit unheilbar. Es gibt keine Rückkehr mehr. Man hastet mit leerem, grauem Gesicht umher, man ist genauso geworden wie die grauen Herren selbst. Ja, dann ist man einer der ihren. Diese Krankheit heißt: die tödliche Langeweile

Michael Ende – Deutscher Schriftsteller – 1929 bis 1995

3 Comments
  • Jonas Hertel
    Posted at 07:16h, 25 August Antworten

    Sehr geehrter Herr Shaolin,

    bis heute habe ich mir Ihren Podcast mit viel Freude angehört und bedanke mich an dieser Stelle für die vielen Folgen die Sie für uns produzieren.

    Heute habe ich jedoch leicht irritiert Ihren ‚post‘ gelesen. Finden Sie es nicht sehr anmaßend und absolut nicht mit der buddhistischen Lehre vereinbar, zum einen sich über den Geisteszustand eines jungen Mädchens öffentlich lustig zu machen und zum anderen sich einzubilden, die nicht einmal durch Wissenschaftler verstandenen Zusammenhänge zwischen menschlichem Handeln und dem Weltklima (Ursache – Wirkung) zu verstehen?

    • Shaolin Rainer
      Posted at 11:50h, 25 August Antworten

      Hallo lieber Leser,
      herzlichen Dank für den Kommentar.
      Der Post, der Dich irritiert, der kann durchaus kontrovers aufgefasst werden.
      Die buddhistische Lehre steht für Klarheit. Dieses Mädchen hat ihren Beitrag selbst in den sozialen Medien veröffentlicht, sie ist ausserdem Sprecherin einer grossen Gruppe, die sich vorgenommen haben, ihre Weltsicht für alle Menschen als „gültig“ zu etablieren. Ich mache mich nicht über sie lustig, sondern ich zeige auf, welche Bedrohung für die Allgemeinheit von der artig Verstörten ausgeht. Egal wie schlecht es um die Welt steht, egal welches Leid wir Menschen erfahren, ein Leben in Ängsten ist kein Leben. Und von solchen Spinnern lasse ich mir nicht erklären, wie ich zu leben habe, ihre Ansicht ist falsch.
      Die Zusammenhänge zwischen Mensch und Klima sind in keiner Weise erforscht, vor 20.000 Jahren war England KEINE Insel, zu behaupten, dass es hier wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, das ist schlicht unwahr. Die Klimalobby ist riesig, der zu verteilende Kuchen ist lecker, jeder will an die Gelder. Den Menschen über all die Jahre Angst zu machen, das ist das Geschäft der Grünlinge, egal ob Ozonloch, oder Waldsterben, alle Behauptungen der Angstmacher haben sich im Nachhinein als LÜGEN erwiesen, so wird sich auch der behauptete (menschengemachte) Klimawandel als unwahr erweisen. Hier geht es darum, über Ängste den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, sonst um nichts.
      Mit meinem Post will ich erreichen, dass klar zum Vorschein kommt, welche Spinner sich anmassen, uns ihre Weltsicht aufzwingen zu wollen. Wer sich, wie dieses Mädchen, zum Sprecher einer solchen Bewegung macht, der muss die Kritik dann auch ertragen, aus Mitgefühl hier nicht die Wahrheit zu sagen, das ist FALSCH, und auch nicht buddhistisch. Buddhistisch ist, die Dinge klar anzusprechen. Dieses Mädchen gehört in Behandlung, keinesfalls dürfen wir derartig Verwirrten das Feld überlassen.
      Danke für die Zeit, die Du in den Kommentar verwendet hast.
      Wenn Du nur an buddhistischen Themen Interesse hast, dann empfehle ich Dir meine App „Buddha-Blog“, wo keine aktuellen Texte zur Lage stehen. Auf Shaolin-Rainer aber äußere ich auch meine Weltsicht, so wie mir der Schnabel gewachsen ist, die zwei Portale trenne ich strikt, „Buddha-Blog“ hat nur Buddhismus, „Shaolin-Rainer“ sagt, was er denkt, im Klartext.
      Dein Shaolin Rainer

      • Shaolin Rainer
        Posted at 13:07h, 25 August Antworten

        Das ganze Geheimnis der Existenz ist, keine Angst zu haben – Buddha – Ehrenname des Siddharta Gautama

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