Spiel des Lebens

Spiel

Spiel des Lebens

Ist das Leben nur ein Spiel?
 
Wenn das Leben nur ein Spiel ist, was oder wer bin dann ich? Die Figur, oder der Spieler?
 
Seit frühen Zeiten wird über das Leben philosophiert. Wer bin ich, wo komme ich her? Elementare Fragen, die, zu unterschiedlichen Zeiten, sehr unterschiedlich beantwortet wurden.
 
Wenn wir uns nur für einen Moment vorstellen, dass das Leben wirklich nur ein Spiel ist, dann fallen alle Ängste sofort ab, denn wenn das Leben nur ein Spiel wäre, dann wären eben alle Handlungen eben nicht real. Die Handlungen, die wir als so sehr wirklich „empfinden“, die sind dann plötzlich nicht mehr wichtig. Eine befreiende Vorstellung!
 
Jahrzehnte mit schlechten Ernten, und Krankheiten wie die Pest, haben die menschliche Herde ausgedünnt. Unmenschliche Verhaltensweisen machten Elend und Hunger unvergessen. 
 
Aber Ängste, Beklemmungen oder Furcht, wer stellt sich den Ursachen schon gerne? Wir wollen schließlich vermeiden, was „uns“ riskant erscheint, so ist unsere evolutionäre Prägung. Doch Ängste können außer Kontrolle geraten und krankhaft werden.
 
Sind die Ängste noch ein normales Gefühl, oder schon eine seelische Störung?
 
Wo ist die Grenze, ab der „wir“ Menschen „durchdrehen“, einer kollektiven Situation folgend? 
 
Der Sinn einer Aktion wird vorher immer fraglich sein, Ergebnisse kennt „man“ im Spiel des Lebens immer erst hinterher. 
 
Angst an sich ist die biologische Funktion und mechanische Emotion. Angst vor Höhen, vor Schmerzen, vor Peinlichkeiten, vor Nähe, vor dem Scheitern, vor dem Alleinsein, vor der Zukunft; im Spiel des Lebens ist jede erdenkliche Situation für den einen Menschen schmerzhaft, für einen anderen aber nicht.
 
Ein gewisses Maß an Angst ist vorteilhaft, ein „Zuviel“ an Ängsten wird Körper und Geist jedoch wie eine Krankheit befallen. Als Reaktion auf die Ängste entwickelt unser Gedankenpalast ein anderes Verhalten, körperliche Reaktionen machen sich bemerkbar. 
 
Ein Verhaltenskomplex der Menschen ist die Flucht, einfach wegrennen, die „Sachen“ schnell hinter sich lassend. Flüchten oder kämpfen, dass sind die groben Muster, die unsere Vorfahren uns hinterlassen haben. Manche Ängste bedürfen allerdings keiner Reaktion, dann muss „man“ sich der Situation stellen und darf nicht feige weggucken.
 
Das Spiel des Lebens sollte kein Spiel „auf Lücke“ sein, je häufiger „wir“ wegsehen, desto bedrohlicher erscheinen die Ängste zu werden. 
 
Im ersten Schritt akzeptieren wir die Ängste, sie gehören zu unserem Leben. Angstauslösende Befürchtungen müssen nicht die Oberhand gewinnen, aber sie sind ein Teil von „uns“.
 
Wenn nun das Leben wirklich nur ein Spiel wäre, dann wären die Ängst komplett sinnlos. Wer sich also vorstellen kann, dass das Leben nur ein Spiel ist, der kann sich vorstellen, dass Ängste auch nicht existieren, und im Übrigen auch völlig nutzlos sind.
 
Kennen Sie das Gesellschaftsspiel „Spiel des Lebens“ aus den 80-iger Jahren? Am Brett wird mit Würfeln über die verschiedenen Stationen des Lebens entschieden. Das Spiel des Lebens aus der Perspektive eines Mikrokosmos zeigt die Umsetzung der Automaten-Theorie von Stanisław Marcin Ulam im „Conways Spiel des Lebens“. In dieser Simulation ändert sich der Spielfeldzustand mit jeder Generation nach vorgegebenen Regeln. Ein im Idealfall unendlich großes Spielfeld als eigenständiger, zellulärer Automat mit komplexen Strukturen erfreuen diejenigen, die noch denken wollen. 
 
Der Weg ist das Ziel im Spiel des Lebens!
 
 
Gott würfelt nicht
– Albert Einstein – Deutscher Physiker – 1879 bis 1955
 
Schon mancher dumme Verlierer wurde der heimliche Sieger
– Ernst R. Hauschka – Deutscher Lyriker – 1926 bis 2012
 
Jeder Tag ist ein kleines Leben – jedes Erwachen und Aufstehen eine kleine Geburt, jeder frische Morgen eine kleine Jugend, und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod
– Arthur Schopenhauer – Deutscher Philosoph – 1788 – 1860
 
Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist
– Voltaire (François-Marie Arouet) – Französischer Philosoph – 1694 bis 1778
 
Die Dummheiten wechseln, und die Dummheit bleibt
– Erich Kästner – Deutscher Schriftsteller – 1899 bis 1974
 
 
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