Chan (Zen) Buddhismus im Alltag

Die gehende Meditation

Aufwand: zwischen 5 und 20 Minuten

Wir machen uns wohl kaum Gedanken um „das Gehen„, es ist zu einem Automatismus geworden.

Das Gehen verdient jedoch genauere Betrachtung, führt es uns doch immer an unser Ziel.

Diese Übung können Sie zuhause machen, Sie benötigen nur ein paar Meter freie Fläche.

Stellen Sie sich entspannt hin.

Überlegen Sie sich, wie Sie einen Schritt vorgehen, so wie Sie ihn normal gehen würden.

Mit welchem Fuss starten Sie?

Welche einzelnen Bewegungen sind nötig für diesen Schritt?

Wo wird der Fuss aufsetzen?

Konzentrieren Sie sich nun darauf, diesen Schritt ‚so langsam wie möglich‘ zu machen; können

Sie sich vorstellen diesen Schritt in „Zeitlupe“ auszuführen?

Nun machen Sie diesen Schritt, so langsam es irgendwie möglich ist.

Und machen Sie gleich im Anschluss noch einen weiteren Schritt mit dem anderen Fuss, ebenfalls so langsam es irgendwie möglich ist.

Kommen Sie langsam in die Ausgangsposition zurück.

Wenn Sie zuhause üben, dann drehen Sie sich nun um (ebenfalls langsam).

Wenn Sie im Gelände üben, gehen Sie einfach weiter, Schritt für Schritt, wobei Sie versuchen immer noch langsamer zu gehen, und noch langsamer, und noch langsamer.

Konzentrieren Sie sich wieder auf den nächsten Schritt, machen Sie ihn wieder zuerst in ihren Gedanken.

Nun machen Sie diesen Schritt noch langsamer als vorher, der zweite Fuss folgt, dann (zuhause) wieder in Ausgangsposition (im Gelände einfach weiter gehen).

Sinn der Übung ist es, meditativ das Gehen zu erspüren, der Weg ist das Ziel!

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