Chan (Zen) Buddhismus im Alltag

Kinder

Ein Kind verhält sich wie die, die es erzogen haben!

Wie erziehen wir unsere Kinder, was glauben wir, wie unsere Handlungen von Kindern aufgenommen werden?

Wir alle, die Gesellschaft, erziehen Kinder, nicht „nur“ die Eltern oder die Schule, Erziehung ist eine wirklich große Aufgabe für die Allgemeinheit.

Jedoch verschlechtert sich das „soziale“ Klima in Deutschland (und wahrscheinlich überall), der Umgang miteinander wird feindselig, geprägt von Kälte und Herzlosigkeit.

Was werden sich Kinder denken, wenn sie im Fernsehen Krieg, Mord und Totschlag, Gewalt und Sex, als Dauerzustand sehen? Und was sagt diese Entwicklung über uns, die sog. „Erwachsenen“, aus?

Wir „Erwachsenen“ haben den inneren „Kompass“ verloren, die Welt ist auf einem sehr bedenklichen Weg. Immer häufiger lese ich von Konflikten, Chaos, Aufständen, und jetzt gibt es auf dem Planeten „Erde“ erneut mehr Kriege; die Zahl der Kriegstoten steigt extrem.

Welches Bild vermittelt diese Gesamtsituation an Kinder?

Ich behaupte:

Die nächste Generation wird noch herzloser, noch egoistischer werden, als die jetzige es schon ist. Anstand und Ehre werden immer weiter aus dem Vokabular verschwinden, ganz so, wie wir es den Kindern gerade vorleben.

Kinder sehen uns als Vorbilder an. Und was sind wir doch für schlechte Beispiele.

Die Idole der neuen Generation sind schießwütige „Gangster“, das „Ghetto“ wird idealisiert, geliefert wie bestellt sozusagen!

 

Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen

– Mahatma Gandhi – Indischer Rechtsanwalt – 1869 bis 1948

 

Aber es scheint mir, dass „Frieden“ zur Zeit nicht wirklich gewünscht wird, eine bedenkliche Form von Fatalität macht sich unter den Menschen breit, über alle Schichten und Klassen, alle in meinem Umfeld haben ein langes Gesicht, sind schwer unzufrieden, und machen sich große Sorgen.

Diese Stimmung kann jederzeit in Gewalt umschlagen, aus dem Gefühl heraus dass alles sowieso „schlecht“ ist wächst das Verlangen, alles kurz und klein zu schlagen.

Die heutigen Kinder wachsen in schweren Zeiten auf!

Egal wie sich das Leben um mich herum verändert, mein Ziel ist der Weg! Die Lehre Buddhas gibt mir die unumstössliche Gewissheit, meinem Kind ein „anständiger“ Vater zu sein.

 

Man könnte erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären

– Johann Wolfgang von Goethe – Deutscher Dicher – 1749 bis 1832

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